Atabae

Suco in Osttimor From Wikipedia, the free encyclopedia

Atabae (Atabai, Atalaia) ist ein Suco im Norden der osttimoresischen Gemeinde Bobonaro. Der Ort Atabae liegt im benachbarten Suco Rairobo. Hauptort des Verwaltungsamts Atabae ist Aidabaleten, der immer wieder auch als „Atabae“ bezeichnet wird.[3]

Schnelle Fakten Daten ...
Atabae
Reisfelder in Helesu
Daten
Fläche 37,74 km²[1]
Einwohnerzahl 2.033 (2022)[2]
Chefe de Suco Juvinal Reis Cardoso
(Wahl 2023)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Fatubesi 418
Helesu 542
Lolocolo 7
Made Bau 342
Saburapo 370
Der Suco Atabae
Helesu (Osttimor)
Helesu (Osttimor)
Helesu
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Geographie

Schnelle Fakten Orte, Position ...
Atabae
Orte Position[4] Höhe
Aidabaracabe  48′ 10″ S, 125° 12′ 40″ O 76 m
Atumate  50′ 17″ S, 125° 10′ 55″ O 89 m
Daarobou  49′ 28″ S, 125° 12′ 16″ O 64 m
Dirularan  49′ 55″ S, 125° 12′ 4″ O 66 m
Fatubesi/Nunudoi (Nunudoi)  47′ 45″ S, 125° 12′ 40″ O 57 m
Hatubou  50′ 5″ S, 125° 11′ 56″ O 71 m
Koilima  50′ 19″ S, 125° 11′ 43″ O 68 m
Lóis-Nunudoi  46′ 11″ S, 125° 11′ 55″ O 47 m
Loumate  49′ 19″ S, 125° 12′ 18″ O 76 m
Lugu Teho  49′ 10″ S, 125° 12′ 25″ O 66 m
Malete  47′ 19″ S, 125° 11′ 38″ O 256 m
Maleteten  48′ 53″ S, 125° 10′ 54″ O 522 m
Oekiar  45′ 24″ S, 125° 11′ 13″ O 37 m
Poetete  47′ 57″ S, 125° 10′ 16″ O 582 m
Saburapo  48′ 58″ S, 125° 10′ 17″ O 554 m
Name unbekannt (1)  48′ 42″ S, 125° 10′ 14″ O 563 m
Name unbekannt (2)  49′ 0″ S, 125° 11′ 4″ O 507 m
Name unbekannt (3)  48′ 16″ S, 125° 11′ 21″ O 554 m
Name unbekannt (4)  45′ 12″ S, 125° 10′ 44″ O 34 m
Name unbekannt (5)  45′ 14″ S, 125° 10′ 3″ O 44 m
Name unbekannt (6)  45′ 20″ S, 125° 9′ 46″ O 35 m
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Der Suco Atabae liegt im Nordosten des gleichnamigen Verwaltungsamts. Westlich liegt der Suco Rairobo und südlich der Suco Hataz. Jenseits des Flusses Nunura liegt östlich das Verwaltungsamt Cailaco mit seinen Sucos Purugua, Goulolo und Atudara. Im Nordosten von Atabae vereinigt sich der nuura mit dem aus Osten kommenden Marobo und bildet den Lóis, der nach Westen fließend der Nordgrenze Atabaes zum Suco Aculau (Verwaltungsamt Verwaltungsamt Hatulia, Gemeinde Ermera) und zum Suco Guiço (Verwaltungsamt Maubara, Gemeinde Liquiçá) folgt. Der Fluss Hatoleai entspringt im südlichen Grenzgebiets zwischen Rairobo und Atabae, fließt nach Süden, schwenkt dann nach Osten und bildet die gesamte Südgrenze Atabaes. Schließlich mündet er in den Nunura. Das Zentrum des Sucos dominiert ein bewaldeter Berg mit einer Höhe von etwa 704 m (!491.1900755625.1756065Lage). An seinem nordöstlichen Nebengipfel, dem Foho Hatubesilaun (679 m, !491.1940005625.1801395Lage) liegt ein Bergsee.[5] An der Grenze im Nordwesten erhebt sich der Monte Atabae (964 m, !491.2104395625.1690835Lage).[6][7] Auf dem Foho Hatubesilaun befindet sich der Bergsee Tapo Heleço (!491.1938895625.1818335Lage).

Atabae hat eine Fläche von 37,74 km²[1] und teilt sich in die fünf Aldeias Fatubesi (Fatu Besi, Fatubessi, Faturesi), Helesu, Lolocolo, Made Bau (Madeboau, Madehoau) und Saburapo.[6][8]

Entlang von Lóis und Nunura führt eine Straße, die die meisten Orte des Sucos miteinander verbindet. Am Lóis liegt das Dorf Oekiar. Am Zusammenfluss von Nunura und Marobo befindet sich das Dorf Lóis-Nunudoi (Loes-Nunudoin) in der Aldeia Made Bau, das mit seiner lockeren Besiedlung bis zur Aldeia Fatubesi weiterreicht und dort als Fatubesi/Nunudoi (Nunudoi, Nunudoin) weiter dem Ufer des Nunura folgt. Nach einem kleinen Bach beginnt das Dorf Aidabaracabe (Aidabaraeabe). Im Süden von Fatubesi liegen an der Straße Lugu Teho und Loumate. In der Aldeia Helesu folgt nach Süden der Weiler Daarobou. Der Teil in der Aldeia Helesu wird durch eine Verlängerung der Aldeia Saburapo in drei Teile geteilt: Dirularan, Hatubou (in Saburapo) und Koilima. Am Hatoleai befindet sich der Weiler Atumate. Saburapo und Maleteten sind zwei der kleinen Siedlungen im Inneren der Aldeia Saburapo, an den Hängen des zentralen Berges. Malete ist ein Weiler in der Aldeia Mau Bau. Das Dorf Poetete an der Westgrenze liegt zwischen den beiden Bergen des Sucos. Es ist die größte Siedlung abseits der Flüsse.[6][7]

Weitere Informationen Name, Alternativnamen ...
Berge und Erhebungen in Atabae
Name Alternativnamen Koordinaten Höhe Aldeia
Foho Duaderok Duaderok !491.1866975625.207847508° 49′ S, 125° 12′ O 115 m Fatubesi
Foho Hutumanulau Hutumanulau !491.2144895625.199728508° 47′ S, 125° 12′ O 279 m Fatubesi/Made Bau
Foho Ohulalipun Ohulalipun !491.1766115625.199081508° 49′ S, 125° 12′ O 249 m Fatubesi/Saburapo
Foho Raemoloi Raemoloi !491.1996615625.193183508° 48′ S, 125° 12′ O 606 m Fatubesi/Lolocolo
Foho Rupeulau Rupeulau !491.2137895625.204783508° 47′ S, 125° 12′ O 113 m Fatubesi/Made Bau
Foho Tilikon Tilikon !491.1605395625.186944508° 50′ S, 125° 11′ O 224 m Helesu
Monte Atabae Foho Atabae, Atabae !491.2104395625.169083508° 47′ S, 125° 10′ O 964 m Lolocolo
Foho Foirislaun Foirislaun !491.2207565625.173003508° 47′ S, 125° 10′ O 737 m Made Bau
Foho Hatulau Hatulau, Hato-Lau !491.2168675625.195983508° 47′ S, 125° 12′ O 323 m Made Bau
Foho Hatumealeten Hatumealeten !491.2208535625.200511508° 47′ S, 125° 12′ O 192 m Made Bau
Foho Hatuparag Hatuparag !491.2126585625.177017508° 47′ S, 125° 11′ O 689 m Made Bau
Foho Kaikaulau Kaikaulau !491.2164445625.193650508° 47′ S, 125° 12′ O 330 m Made Bau
Foho Nasanaralau Nasanaralau !491.2105175625.178228508° 47′ S, 125° 11′ O 684 m Made Bau
Foho Hatubesilaun Hatubesilaun !491.1940005625.180139508° 48′ S, 125° 11′ O 679 m Saburapo
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Einwohner

Feierliche Begrüßung in Lóis-Nunudoi (2023)
Erste Reisernte in der Aldeia Helesu (2021)

Der Suco hat 2.033 Einwohner (2022), davon sind 1.065 Männer und 968 Frauen. Im Suco gibt es 354 Haushalte.[2] Über 85 % der Einwohner geben Kemak als ihre Muttersprache an. 5 % sprechen Tetum Prasa, kleine Minderheiten Mambai und Bunak.[9]

Geschichte

Am 4. Januar 1998 führte João da Costa Tavares eine Gruppe aus Halilintar-Milizionären und verschiedenen Teilen des indonesischen Militärs. In Koilima folterten sie und erschossen anschließend vier Osttimoresen, die man verdächtigte, Unabhängigkeitsaktivisten zu sein.[10]

Politik

Ernesto Gaspar (2016)

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Fortunato Reis Cardoso zum Chefe de Suco gewählt.[11] Bei den Wahlen 2009 gewann Ernesto Gaspar,[12] 2016 Paulino Mali Bere.[13] und 2023 Juvinal Reis Cardoso.[14]

Persönlichkeiten

Commons: Atabae (suco) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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