August Lüttmann
deutscher Landschaftsmaler und Lithograf der Düsseldorfer Schule
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August Lüttmann (* 1829 in Hamburg; † 27. Januar 1882 in Düsseldorf) war ein deutscher Genre- und Landschaftsmaler sowie Lithograf der Düsseldorfer Schule.[1]
Leben


Lüttmann kam als 22-Jähriger aus Hamburg nach Düsseldorf, wo er von 1850 bis 1853 die Landschafterklasse von Johann Wilhelm Schirmer an der Kunstakademie Düsseldorf besuchte. Schirmer bescheinigte seinem Schüler „Talent“.[2]
Außer als Genre- und Landschaftsmaler betätigte sich Lüttmann als Lithograf. Als solcher schuf er insbesondere Motive nach Vorlagen von Wilhelm Camphausen und anderen Künstlern der Düsseldorfer Schule. Zusammen mit Caspar Scheuren, Carl Süßnapp und Moritz Ulffers fertigte er die Lithografien zur Illustration des Gedichts- und Bildbandes Das Hermanns-Denkmal und der Teutoburger Wald (1875).[3]
Lüttmann lebte und arbeitete in den letzten drei Jahrzehnten seines Lebens in Düsseldorf, wo er um 1875 in der Jägerhofstraße wohnte und wo er im Januar 1882 im Alter von 52 Jahren starb.[4] Er war Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft.[5]
Literatur
- Lüttmann, August. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 23: Leitenstorfer–Mander. E. A. Seemann, Leipzig 1929, S. 452 (biblos.pk.edu.pl).
- Lüttmann. In: Ernst Rump: Lexikon bildender Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung. Otto Bröcker, Hamburg 1912, S. 85 (Digitalisat).
Weblinks
- Lüttmann, August, Datenblatt im Portal stiftung-volmer.de
- August Lüttmann, Datenblatt im Portal bawue.museum-digital.de