Auguste Poitevin
französischer Bildhauer
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Auguste Poitevin (* 5. Juli 1819 in La Fère; † 12. August 1873 ebenda) war ein französischer Bildhauer.
Leben
Poitevins war er ein Schüler der Bildhauer François Rude und Etiènne Hippolyte Maindron.[1] Bildwerke von seiner Hand befinden sich vor allem in französischen Museen in Amiens, Fécamp und Nancy,[2] aber auch im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien.[3] Er war auf mehreren Ausstellungen vertreten, so beispielsweise im Pariser Salon von 1849 mit einer Figurengruppe, die um den zerbrochenen Mast des Schiffes Le Vengeur (1794) platziert darstellt ist.[4][5] Dieses Werk war ebenfalls neben einer Büste von Georges-Louis Leclerc de Buffon in einer Ausstellung im Palais des Tuileries zu sehen. Zu dieser Zeit wohnte Poitevin in der Rue du Faubourg-du-Temple Nr. 63.[6] Er hatte einen Sohn Auguste-Flavien Poitevin, der in Paris geboren wurde und ebenfalls Bildhauer wurde. Dieser wurde von seinem Vater ausgebildet.[7] Ein weiterer seiner Schüler war Gustave Joseph Debrie (* 17. September 1842 in Paris).[8]
Werke (Auszug)


- Statuette Souvenierts de Crimée, 1855, Zinnhohlguss, 21,5 × 22 × 52,5 cm, Heeresgeschichtliches Museum, Wien
- Statuette Souvenierts de Crimée, 1855, Zinnhohlguss, 27 × 20,5 × 60 cm, Heeresgeschichtliches Museum, Wien
- Statue Cavalier, Bronzehohlguss, 86 × 30 cm[9]
- Statue Don Cesar – For God and King, Bronzehohlguss[10]
Literatur
- Ilse Krumpöck: Die Bildwerke im Heeresgeschichtlichen Museum. Wien 2004, S. 138.
- Potievin, Auguste. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 27: Piermaria–Ramsdell. E. A. Seemann, Leipzig 1933, S. 198 (biblos.pk.edu.pl).
- A. Poitevin. In: Photographische Correspondenz. 19. Jg., Wien und Leipzig, 1882, S. 94–95.