Aulfingen

Stadtteil von Geisingen, Baden-Württemberg, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Aulfingen ist ein Ortsteil der Stadt Geisingen im Südwesten des Landkreises Tuttlingen in Baden-Württemberg.

Schnelle Fakten Stadt Geisingen ...
Aulfingen
Stadt Geisingen
Ehemaliges Gemeindewappen von Aulfingen
Koordinaten: 47° 53′ N,  40′ O
Höhe: 682 m
Fläche: 12,04 km²
Einwohner: 557 (31. Mai 2024)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 78187
Vorwahl: 07708
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Geographie

Geographische Lage

Aulfingen liegt im Aitrachtal und an der Wutachtalbahn mit Ringzughalt.

Ausdehnung des Gebiets

Die Gesamtfläche der Gemarkung Aulfingen beträgt 1.204 Hektar (Stand: 31. Juli 2011[1]).

Graf Ruadbert überträgt dem Kloster St Gallen für sein Seelenheil seinen Besitz in Aulfingen mit allem Zubehör, 9. August 773 (?), Stiftsarchiv St. Gallen

Geschichte

Im Jahre 773 wurde Aulfingen erstmals als Auwolvica urkundlich erwähnt.[2] Gräberfunde lassen jedoch daraus schließen, dass eine Besiedlung bereits weitaus früher bestand. Ebenso wurden auf Aulfinger Gemarkung Reste eines römischen Gutshofes gefunden.

Im Jahr 1776 kam die Herrschaft Aulfingen an das Fürstenhaus Fürstenberg, welches noch heute einen großen Teil der Gemarkung besitzt.

Am 1. Januar 1973 wechselte Aulfingen vom durch die Kreisreform aufgelösten Landkreis Donaueschingen zum Landkreis Tuttlingen. Seit dem 1. Januar 1974 ist Aulfingen ein Stadtteil von Geisingen.[3]

Einwohnerentwicklung

Zählte der Ort am 6. Juni 1961 noch 492 Einwohner sind es derzeit 569 (Stand: 31. Dezember 2015[1]) und bildet somit den kleinsten Stadtteil.

Politik

Ortsvorsteher

Amtierender Ortsvorsteher ist Fabian Setz.

Wappen

Blasonierung: „In Blau eine goldene Adlerklaue, besteckt mit zwei oben verbundenen goldenen Lilienstäben.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Kirche Sankt Nikolaus

St. Nikolaus

Die Aulfinger Kirche St. Nikolaus ist 1437 erstmals als Kapelle bezeugt. Sie wurde 1488 und 1749 umgebaut und im Jahre 1912 im neubarocken Stil gestaltet. Die Orgel wurde 1917 von H. Voit & Söhne aus Durlach erbaut.[4]

Aulfinger Schloss

Schloss Aulfingen

1423 wurde erstmals ein Jagdschloss in Aulingen erwähnt. Das heutige Gebäude stammt vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erwarb die katholische Kirche den linken Gebäudeteil für die Nutzung als Pfarrhaus, während der rechte Teil der Unterbringung der Ortsverwaltung und des Rathauses diente. Seit 2023 befindet sich das gesamte Gebäude im Eigentum der Stadt Geisingen.[5]

Freizeit

  • Der Musikverein Aulfingen spielt in der Oberstufe und hat zurzeit etwa 50 aktive und ca. 100 passive Mitglieder. Er ist unter der Leitung des Dirigenten des Hans-Jürgen Kellers aus Neudingen und des 1. Vorstandes Dietmar Burgert.
  • Die SG Aulfingen spielt mit Leipferdingen zusammen in der Kreisliga B Schwarzwald 2.
  • Der Narrenverein hat zwei Charaktere: das „Zundermännle“ und seine Frau, das „Hauwieble“. Ihr Narrenruf heißt „Zunder - Narro“.

Persönlichkeiten

Commons: Aulfingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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