Autoimmunthyreopathie

Autoimmunerkrankung des endokrinen Systems, die mit einer Entzündung der Schilddrüse einhergeht, verursacht durch eine Reaktion des Immunsystems gegen das eigene Gewebe From Wikipedia, the free encyclopedia

Autoimmunthyreopathien (englisch autoimmune thyroiditis) sind chronisch entzündliche Schilddrüsenerkrankungen, die durch eine Fehlregulation der spezifischen Immunabwehr (B-Zellen und T-Zellen) verursacht sind. Meist treten Autoimmunthyreopathien nach Virusinfekten auf, gelegentlich auch nach einer subakuten Thyreoiditis. Genetische Faktoren spielen für ihre Entwicklung eine Rolle.[1]

Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
E06.3 Autoimmunthyreopathie
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-11 ...
Klassifikation nach ICD-11
5A03.2 Autoimmunthyreoiditis
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)
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Einteilung

Folgende Einteilung wurde vorgeschlagen:[2]

Psychische Begleitsymptome

Antikörper gegen Schilddrüsengewebe lassen sich vermehrt in Patienten mit Depression nachweisen.[3] Eine Autoimmun-Thyreoiditis tritt häufig gepaart mit einer bipolaren Störung auf. Kausalitäten mit der oft angewandten Lithiumtherapie der Patienten konnte dabei ausgeschlossen werden.[4][5] Eine Autoimmun-Thyreoiditis ist ein Teil der genetischen Anfälligkeit und ein möglicher Endophänotyp für eine bipolare Störung.[6]

Einzelnachweise

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