Babacar Niang

französisch-senegalesischer Mittelstreckenläufer From Wikipedia, the free encyclopedia

Babacar Niang (* 9. September 1958) ist ein ehemaliger französisch-senegalesischer Sprinter und Mittelstreckenläufer, der sich auf die 800-Meter-Distanz spezialisiert hat. 1988 wurde er in Annaba Afrikameister über 800 Meter sowie 1984 in Kairo mit der 4-mal-400-Meter-Staffel.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Babacar Niang
Nation Frankreich Frankreich
Senegal Senegal
Geburtstag 9. September 1958 (67 Jahre)
Größe 178 cm
Karriere
Disziplin 800-Meter-Lauf
Bestleistung 1:44,70 min
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Afrikameisterschaften 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Logo der CAA
 Afrikameisterschaften
Silber Kairo 1982 4 × 400 m
Gold Rabat 1984 4 × 400 m
Bronze Kairo 1985 4 × 400 m
Gold Annaba 1988 800 m
Bronze Lagos 1989 800 m
letzte Änderung: 31. März 2026
Schließen

Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Babacar Niang vermutlich im Jahr 1977, als er bei der Sommer-Universiade in Sofia mit 3:54,3 min in der Vorrunde im 1500-Meter-Lauf ausschied. 1982 gewann er bei den Afrikameisterschaften in Kairo mit der senegalesischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:05,75 min gemeinsam mit Boubacar Diallo, Moussa Fall und Amadou Dia Ba die Silbermedaille hinter dem kenianischen Team. Im Jahr darauf schied er bei den erstmals ausgetragenen Weltmeisterschaften in Helsinki mit 1:47,54 min in der ersten Runde über 800 Meter aus und schied mit der Staffel mit 3:09,63 min im Halbfinale aus. Zudem schied er bei den Studentenweltspielen im kanadischen Edmonton mit 1:49,05 min im Halbfinale über 800 Meter aus und belegte mit der Staffel in 3:10,40 min den siebten Platz. 1984 siegte er mit der Staffel in 3:04,76 min bei den Afrikameisterschaften in Rabat und stellte damit einen neuen Meisterschaftsrekord auf. Anschließend schied er bei den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles mit 1:45,71 min im Halbfinale über 800 Meter aus und wurde im Staffelbewerb in der Vorrunde disqualifiziert. Im Jahr darauf sicherte er sich bei den Afrikameisterschaften in Kairo in 3:07,94 min gemeinsam mit Amadou Dia Ba, Ousmane Diarra und Moussa Fall die Bronzemedaille hinter den Teams aus Kenia und Nigeria. 1987 belegte er bei den Hallenweltmeisterschaften in Indianapolis in 1:48,33 min den siebten Platz über 800 Meter und im August schied er bei den Freiluft-Weltmeisterschaften in Rom mit 1:46,23 min im Semifinale aus. Im Jahr darauf siegte er in 1:46,99 min bei den Afrikameisterschaften in Annaba und schied anschließend bei den Olympischen Sommerspielen in Seoul mit 1:45,09 min im Halbfinale aus. Zudem schied er mit der Staffel mit 3:07,19 min ebenfalls im Semifinale aus. 1989 gewann er bei den Spielen der Frankophonie in Casablanca in 1:47,18 min die Bronzemedaille über 800 Meter hinter seinem Landsmann Moussa Fall und Faouzi Lahbi aus Marokko und siegte mit der Staffel in 3:04,69 min. Daraufhin gewann er bei den Afrikameisterschaften in Lagos in 1:46,09 min die Bronzemedaille über 800 Meter hinter den Kenianern Nixon Kiprotich und Joseph Chesire. 1991 schied er bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 1:47,75 min in der ersten Runde über 800 Meter aus und im Jahr darauf schied er bei den Olympischen Sommerspielen in Barcelona mit 1:46,95 min im Halbfinale aus. 1994 kam er bei den Spielen der Frankophonie in Bondoufle im Vorlauf über 800 Meter nicht ins Ziel und im Jahr darauf kam er bei den Weltmeisterschaften in Göteborg mit 1:49,74 min nicht über die Vorrunde hinaus und daraufhin trat er nicht mehr international in Erscheinung.

In den Jahren 1975, 1979 und 1980 sowie 1982, 1991 und 1994 wurde Niang senegalesischer Meister im 800-Meter-Lauf sowie 1980 und 1982 auch über 1500 Meter.

Persönliche Bestleistungen

  • 800 Meter: 1:44,70 min, 22. Juli 1986 in Paris
    • 800 Meter (Halle): 1:48,33 min, 8. März 1987 in Indianapolis (senegalesischer Rekord)
  • 1000 Meter: 2:18,06 min, 18. August 1983 in Grosseto (senegalesischer Rekord)
  • 1500 Meter: 3:40,9 min, 18. September 1985 in Saint-Maur-des-Fossés

Related Articles

Wikiwand AI