Badbasierte Photopolymerisation
Kategorie an Additiven Fertigungsverfahren
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Die badbasierte Photopolymerisation ist eine Kategorie an Additiven Fertigungsverfahren gemäß der Norm DIN ISO 52900:2022-03. Bei den Additiven Fertigungsverfahren wird Material, in der Regel Schicht für Schicht, zusammengefügt um Werkstücke aus 3D-Modelldaten zu erzeugen. Zu den Verfahren dieser Kategorie zählen die Fertigungsprozesse, in denen flüssiges Photopolymer in einem Behälter selektiv ausgehärtet wird, hervorgerufen durch eine Licht aktivierte Polymerisation.[1]

Zu den verwendeten Werkstoffen zählen Kunststoff und Dispersionen aus Kunststoff und Keramik. Die Energieeinbringung findet durch UV-Licht-Projektion, UV-Laser und UV-LED statt.[2][3][4][5][6]
Verfahren und Bezeichnungen
Badbasierte Photopolymerisation mittels Laserstrahl
Bei diesen Verfahren wird mittels Laserstrahl Kunstharz verfestigt und daraus eine Bauteilschicht generiert. Hierunter fallen unter anderem Verfahren mit den folgenden Bezeichnungen:
- Stereolithografie
- Lithography-based Ceramic Manufacturing / LCM[3][4][5]
Badbasierte Photopolymerisation mittels UV-Licht
Bei diesen Verfahren wird mittels UV-Licht Kunstharz verfestigt und daraus eine Bauteilschicht generiert. Hierunter fallen unter anderem Verfahren mit den folgenden Bezeichnungen:
- Zwei-Photonen-Lithographie
- Scan-LED-Technologie / SLT[6]
- Lithography-based Metal Manufacturing / LMM