Bajuwarenstraße
Straße in München
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Die Bajuwarenstraße ist eine Innerortsstraße im Stadtbezirk Trudering-Riem (Nr. 15) von München.
| Bajuwarenstraße | ||
|---|---|---|
| Eckhaus Bajuwarenstraße 1/Zehntfeldstraße 133 | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | München | |
| Ortsteil | Trudering-Riem | |
| Name erhalten | 1933[1] | |
| Anschlussstraßen | Corinthstraße, Blanckeretzweg | |
| Querstraßen | Zehntfeldstraße, Spieljochstraße, Matterhornstraße, Unnützstraße, Hälblingweg, Himalajastraße, St.-Augustinus-Straße, Evereststraße, Anton-Geisenhofer-Straße, Bernhard-Mayer-Straße, Mönchbergstraße, Huchenstraße, Kreillerstraße, Wasserburger Landstraße, Renkenweg, Kurzhuberstraße, Truderinger Straße | |
| Nummernsystem | Orientierungsnummerierung | |
| Nutzergruppen | Fußverkehr, Radverkehr, Individualverkehr, Öffentlicher Personennahverkehr | |
| Technische Daten | ||
| Länge | ca. 1,8 km[2] | |
Verlauf
Die Straße verbindet mit ihrer südlichen Verlängerung, der bis zur Heinrich-Wieland-Straße führenden Corinthstraße, den Stadtteil Straßtrudering an der Bundesstraße 304 im Nordosten mit dem Stadtteil Neuperlach im Südwesten. Die Hausnummerierung beginnt am südwestlichen Ende der Straße an der Zehntfeldstraße. Von dort führt die Bajuwarenstraße nach Nordosten durch den Ortsteil Michaeliburg überwiegend mit Einfamilienhausbebauung zu der nördlich von einem Grünstreifen begleiteten St.-Augustinus-Straße und weiter durch das Wohnquartier des Bajuwarenparks zur B 304, die nach Westen als Kreillerstraße Richtung Innenstadt und nach Osten als Wasserburger Landstraße in die Gemeinde (seit 2025 Stadt) Haar (bei München) führt. Jenseits der B 304 setzt sich die Bajuwarenstraße in Straßtrudering zur Truderinger Straße fort und führt als Sackstraße über diese hinaus, bis sie kurz vor der Bahnstrecke München–Rosenheim endet.
Geschichte

Die Straße geht auf die historische Verbindung von Perlach nach Aschheim zurück. Vor der Eingemeindung Truderings war ihre Bezeichnung Perlacher Straße. Jedenfalls bis in die 1960er Jahre setzte sie sich noch über das Bahngelände nach Norden bis zur Birthälmer Straße im Zentrum von Kirchtrudering fort (jetzt Teil der Salzmesserstraße)[3].
Öffentlicher Personennahverkehr
Durch die Straße verkehrt die Buslinie 139.
Namensgeber

Die Straße ist nach dem in der Völkerwanderungszeit entstandenen Volksstamm der Bajuwaren (Baiern) benannt.
Bemerkenswerte Gebäude
Denkmalgeschützte Objekte gibt es an der Bajuwarenstraße nicht. An der Straße stand die im Sommer 2009 abgebrochene Michaeliburg. Bemerkenswert sind das Eckhaus zur Zehntfeldstraße und die Häuser
- Nr. 131, 1913 erbaut
- Nr. 134, früher historisierender Reformstilbau
- Bajuwarenstraße 131
- Bajuwarenstraße 134
Literatur
- Hans Dollinger: Die Münchner Straßennamen 8. Aufl. 2016, Chr. Belser Ges. für Verlagsgeschäfte, Stuttgart, ISBN 978-3-7630-4039-1, S. 36.

