Balș
Kleinstadt im Kreis Olt, Rumänien
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Balș () ist eine Stadt im Kreis Olt in der Kleinen Walachei in Rumänien.
| Balș | ||||
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Historische Region: | Kleine Walachei | |||
| Kreis: | Olt | |||
| Koordinaten: | 44° 21′ N, 24° 6′ O | |||
| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||
| Fläche: | 37 km² | |||
| Einwohner: | 16.114 (1. Dezember 2021[1]) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 436 Einwohner je km² | |||
| Postleitzahl: | 235100 | |||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 49 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | OT | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024[2]) | ||||
| Gemeindeart: | Stadt | |||
| Gliederung: | 3 Gemarkungen/Katastralgemeinden: Corbeni, Româna, Teiș | |||
| Bürgermeister : | Cătălin-Ștefan Rotea (PSD) | |||
| Postanschrift: | Str. Nicolae Bălcescu, nr. 14 loc. Balș, jud. Olt, RO–235100 | |||
| Website: | ||||
Lage
Balș liegt im Westen der Walachischen Tiefebene am Fluss Olteț. Die Kreishauptstadt Slatina befindet sich etwa 25 km nordöstlich.
Geschichte
Balș wurde vermutlich um 1450 gegründet und 1564 erstmals urkundlich erwähnt. Als etwa in der Mitte zwischen Craiova und Slatina gelegene Ortschaft entwickelten sich Verkehr und Handel; ansonsten war Balș vor allem durch Landwirtschaft geprägt.
Einen Aufschwung nahm die Ortschaft durch die 1875 erfolgte Inbetriebnahme der Bahnstrecke Bukarest–Craiova, die durch Balș führt.[3]
Von 1921 bis 1950 und erneut seit 1954 war bzw. ist Balș eine Stadt. Von 1954 bis 1968 war sie außerdem im Rahmen der damaligen Verwaltungsgliederung Rumäniens Sitz eines Raions.[4]
Wichtige Wirtschaftszweige der Stadt sind die Leichtindustrie und die Landwirtschaft.
Bevölkerung
Verkehr
Balș besitzt einen Bahnhof an der Strecke Bukarest–Craiova, an dem auch Schnellzüge halten. Mehrmals täglich bestehen Busverbindungen in die Kreishauptstadt Slatina sowie in die Ortschaften der Umgebung. Balș liegt an der Nationalstraße Drum național 65 von Pitești nach Craiova, die hier der Europastraße 574 entspricht.
Sehenswürdigkeiten
- Kloster Măinești
- Gedenkhäuser für die Schriftsteller Mihail Drumeș (1901–1982) und Petre Pandrea (1904–1968)
