Barbara Könneker
deutsche Germanistin
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Barbara Könneker, geborene Werner (* 29. Juli 1935 in Berlin; † 9. August 2024 in Hofheim am Taunus), war eine deutsche Germanistin.
Leben
Barbara Werner, geboren als Tochter von Elisabeth Werner, geborener Herzog, und des Bankbeamten Reinhold Werner, studierte Germanistik. Nach der Promotion zum Dr. phil. 1960 mit der Dissertation Erlösungsmotive in der Dichtung Georg Trakls in Frankfurt am Main, ihrer Heirat im Jahr 1961 und der Habilitation 1965 mit der Schrift Wesen und Wandlung der Narrenidee im Zeitalter des Humanismus. Brant, Murner, Erasmus begann sie 1965 ihre Lehrtätigkeit in Frankfurt. Barbara Könneker wurde 1971 Professorin für Deutsche Philologie an der Goethe-Universität.[1] Barbara Könneker war evangelisch und verheiratet mit Ernst Könneker.
Schriften (Auswahl)
- Brant, das Narrenschiff. Interpretation. München 1966.
- Wesen und Wandlung der Narrenidee im Zeitalter des Humanismus. Brant, Murner, Erasmus. Wiesbaden 1966.
- Hans Sachs (= Sammlung Metzler. Band 94). J. B. Metzler Verlag, 1971.
- mit Conrad Wiedemann: Deutsche Literatur in Humanismus und Barock. Frankfurt am Main 1973, ISBN 3-7997-0150-8.
- Die deutsche Literatur der Reformationszeit. Kommentar zu einer Epoche. München 1975, ISBN 3-538-07019-9.
- Johannes von Tepl – Heinrich Wittenwiler – Oswald von Wolkenstein. Versuch einer Zusammenschau. In: Heinz Rupp, Hans-Gert Roloff (Hrsg.): Akten des VI. Internationalen Germanistenkongresses Basel 1980. Teil 3 (= Jahrbuch für internationale Germanistik. Reihe A. Kongreßberichte. Band 8,3). Bern / Frankfurt / Las Vegas 1980, S. 280–287.
- Hartmann von Aue: Der arme Heinrich. Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-425-06044-9.
- Satire im 16. Jahrhundert. Epoche – Werke – Wirkung. München 1991, ISBN 3-406-34760-6.
Literatur
- Könneker, Barbara, geb. Werner. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 671.