Baricafa

Suco in Osttimor From Wikipedia, the free encyclopedia

Baricafa (Barikafa) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Luro (Gemeinde Lautém).

Schnelle Fakten Daten ...
Baricafa
Daten
Fläche 21,44 km²[1]
Einwohnerzahl 1.046 (2022)[2]
Chefe de Suco Lamberto Soares
(Wahl 2023)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Afaia 424
Sarelari 323
Ussufassu 266
Der Suco Baricafa
Acaira (Osttimor)
Acaira (Osttimor)
Acaira
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Der Ort Baricafa liegt im Suco Luro.

Geographie

Schnelle Fakten Orte, Position ...
Baricafa
Orte Position[3] Höhe
Acaira  36′ 21″ S, 126° 50′ 54″ O ?
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Vor der Gebietsreform 2015 hatte Baricafa eine Fläche von 23,18 km².[4] Nun sind es 21,44 km².[1] Der Suco liegt im Süden des Verwaltungsamts Luro. Im Westen grenzt er an den Suco Afabubu, im Nordwesten trifft er auf Lacawa, im Norden Cotamutu, im Osten der Suco Luro, im Süden das Verwaltungsamt Iliomar mit seinen Sucos Fuat und Caenlio und im Südwesten die Gemeinde Baucau mit dem Verwaltungsamt Baguia und dessen Suco Uacala. In Baricafa entspringt der Fluss Letana, der nach Süden fließt und sobald den Suco verlässt Tunir heißt. Er ist ein Quellfluss des Irebere. An der Nordostgrenze entspringt der Raumoco, der daraufhin den Suco Luro durchquert.

Die größte Siedlung des Sucos ist Acaira an der Südostgrenze. Durch sie führt die überregionale Straße von Lospalos nach Iliomar. Hier befindet sich auch eine Grundschule.[5]

In Baricafa befinden sich die drei Aldeias Afaia, Sarelari und Ussufassu.[6]

Einwohner

In Baricafa (2020)

Der Suco hat 1.046 Einwohner (2022), davon sind 532 Männer und 514 Frauen. Im Suco gibt es 179 Haushalte.[2] Über 98 % der Einwohner geben Makasae als ihre Muttersprache an. Minderheiten sprechen Habun oder Tetum Prasa.[7]

Geschichte

Ende August 2011 starben in Baricafa vier Menschen bei einem Zusammenstoß zwischen zwei Kampfsportgruppen. Infolgedessen ordnete Premierminister Xanana Gusmão die Schließung der Kampfsportvereine an.[8]

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Joaquim Preto zum Chefe de Suco gewählt.[9] Bei den Wahlen 2009 gewann Lamberto Soares[10] und wurde 2016[11] und 2023 in seinem Amt bestätigt.[12]

2023 wurden als Chefe de Aldeias gewählt: Afonso da Costa (Afaia), Ilario Almeida (Sarelari) und Tomas Pinto (Ussufassu).[13]

Einzelnachweise

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