Belvederer Allee 37

Bauwerk in Weimar From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Wohnhaus Belvederer Allee 37 ist ein denkmalgeschütztes Wohnhaus in der Südstadt von Weimar.

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BW

Geschichte und Beschreibung

Das Landhaus der frühen Reformarchitektur wurde 1910/11 vom Maurermeister Albert Thomas errichtet. Der verputzte Backsteinbau ist eingeschossig und hat ein ziegelgedecktes Mansarddach. Der Giebel ist zur Straße hin ausgerichtet. Charakteristisch für die Reformarchitektur sind die harmonischen Farb- und Materialkontraste. Das zeigt sich an den Travertinbossen des Sockels, von denen sich die glatten Putzflächen der darüberliegenden Geschosse abheben. Auf ornamentale Gestaltungselemente wurde vollständig verzichtet. Den Rhythmus der Fassade bestimmen die durch Größe und Teilung variierenden Fenster, die zumeist mit Klappläden versehen sind. Die Fenster haben keine Gewände. Der Eingang tritt aus der Bauflucht heraus und wird durch eine Freitreppe erschlossen. Der Baukörper ist plastisch gegliedert durch die Veranden und den zurückgesetzten Hauseingang an der Ost- und Südseite. Der Hauseingang wird durch eine Säule betont. Die bauzeitliche Ausstattung ist größtenteils erhalten. Die Verglasung des Treppenhauses ist ornamental gestaltet.[1]

Über die Bewohner und die Nutzung ist nichts Näheres bekannt. Zu DDR-Zeiten befand es sich in Treuhand-Verwaltung. Nach der Wende kam es offenbar zur Rückübereignung an die vormaligen Besitzer, einer Erbengemeinschaft, die das Haus 1999 über einen Makler zum Verkauf anbot. Zu dieser Zeit führte eine Betonrampe durch den Vorgarten zu einem Eingang in die Veranda, die im Zuge der Renovierung entfernt wurde.[2]

Einzelnachweise

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