Benedict Lurz

Benediktinermönch und von 1720 bis 1731 Abt der Benediktinerabtei Banz From Wikipedia, the free encyclopedia

Benedict Lurz OSB (Taufname: Johann Jakob Lurz) (* 16. September 1674 in Seßlach; † 18. Januar 1731 in Kloster Banz) war ein Benediktinermönch und von 1720 bis 1731 Abt der Benediktinerabtei Banz.

Leben

Benedict Lurz begann 1690 sein Studium der Rhetorik zunächst an der Academia Ottoniana in Bamberg, um bereits im nächsten Jahr an die Academia Iulia in Würzburg zu wechseln. 1694 trat er als Novize in das Kloster Banz ein, wo er 1696 die Profess ablegte und 1700 zum Priester geweiht wurde. Zunächst Klosterpfarrer, danach von 1716 bis 1720 unter Abt Kilian Düring Prior des Stifts, wurde er am 12. März 1720 zum Abt gewählt. Während seines Abbatiats erfolgte 1725 der Abbruch der bis dahin noch bestehenden alten Klosterkirche, deren Material zur Anlage der südwestlichen Terrasse verwendet wurde, sowie der Bau des Konventsflügels in Fortsetzung der neuen Abteikirche. In Buch am Forst und in Gnellenroth ließ er 1722–1724 resp. 1728 eine neue Hofanlage mit Herrenhaus errichten. Der Komponist Valentin Rathgeber widmete ihm sein Erstlingswerk. Sein persönliches Wappen, wie es am Kanzelkorb zu sehen ist, zeigt in Blau einen geharnischten silbernen Arm, der einen Rosenzweig mit drei roten Blüten hält.

Literatur

Weitere Informationen Vorgänger, Amt ...
VorgängerAmtNachfolger
Kilian DüringAbt von Banz
1720–1731
Gregor Stumm
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