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Woche 13

Willst Du mir eine Nachricht hinterlassen, kannst Du dich gerne auf meiner Diskussionsseite auslassen. Doket interessieren seit 6164 Wikipedia-Tagen bevorzugt künstlerische, medizinische, alternativmedizinische und esoterische Themen und die Redaktion Medizin.
Wer nichts weiß, muss alles glauben. Doch Lexikon ist kein Synonym für Allwissende Müllhalde. Zu viele Wikipedia Benutzer verwechseln Relevanz mit Belegbarkeit. Belege sind notwendig. Ein vorhandener Beleg begründet aber keine Relevanz. Es ist deshalb besser, unnötigen Ballast und irrelevanten Unsinn aus der Wikipedia zu löschen. Auch in Fällen, in denen es nicht möglich ist, die Wahrheit mit Hilfe verlässlicher Quellen zu belegen, sollte auf Eingaben oder ganze Artikel oft besser verzichtet werden, da man sonst schnell einem Hoax aufsitzt, oder Lobby-, Macht-, und Herrschaftsinteressen einlädt, mit Machtspielen das Verhalten und Denken anderer zu beeinflussen, weshalb "bestimmten" Herrschaften, die auf Manipulation, Befehl und Gehorsam aus sind, energisch Paroli zu bieten ist. Ideal wäre ein "liberales" Miteinander in der Wikipedia. Guter Zusammenarbeit in sich selbst organisierenden Cybergesellschaften und Online-Communities kann man deshalb die zwei Gebote des Neurologischen Zeitalters, nach Timothy Leary voranstellen:

  1. Du sollst das Bewußtsein deines Nächsten nicht verändern.
  2. Du sollst deinen Nächsten nicht daran hindern, sein eigenes Bewußtsein zu verändern.

Gott wird mir das schon vergeben, das ist schließlich sein Geschäft.

Heine: Doktor Faustus
Das goldene Kalb

Diesen Satz sagte Heinrich Heine auf dem Sterbebett, als ihn seine Frau drängte, er solle seinen Frieden mit Gott machen. Begraben wurde Heine auf dem Pariser Friedhof Montmartre. Auf seinem Wunsch gab ihm kein Rabbi, kein Priester das letzte Geleit. Heine hatte sich jegliches religiöses Zeremoniell testamentarisch ebenso verbeten wie Ansprachen.
Alle Veröffentlichungen Heinrich Heines in Deutschland waren der Zensur unterworfen, die er 1827 in Das Buch Le Grand mit folgendem, vorgeblich zensierten Text satirisch unterlief:

„Die deutschen Censoren ——  ——  ——  ——
——  ——  ——  ——  ——  ——  ——  ——  ——  ——
——  ——  ——  ——  ——  ——  ——  ——  ——  ——
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——  ——  ——  ——  ——   Dummköpfe  ——  ——
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Der liberal-konstitutionellen Bewegung nahestehend, verfolgte Heine die revolutionären Ereignisse des Jahres 1848 in Europa mit gemischten Gefühlen. Mit den politischen Verhältnissen, wie sie die Julirevolution von 1830 in Frankreich geschaffen hatte, war er weitgehend einverstanden. In einem Brief an Julius Campe vom 9. Juli 1848 nannte er die „Zeitereignisse“ beispielsweise „Universalanarchie, Weltkuddelmuddel, sichtbar gewordener Gotteswahnsinn“.
In Deutschland dagegen musste ein demokratisch verfasster Nationalstaat überhaupt erst geschaffen werden. Dieses Ziel, das Heine guthieß, verfolgten zunächst auch die Liberalen während der Märzrevolution in den Staaten des Deutschen Bundes. Da die Verfechter einer republikanisch-demokratischen Staatsform aber sowohl in den neu besetzten Kammerparlamenten als auch in der Frankfurter Nationalversammlung in der Minderheit blieben, wandte sich Heine bald auch von der Entwicklung in Deutschland enttäuscht ab.
Im Versuch des ersten gesamtdeutschen Parlaments, eine Monarchie unter einem erblichen Kaisertum zu schaffen, sah er nur politisch untaugliche, romantische Träumereien von einer Wiederbelebung des 1806 untergegangenen Heiligen Römischen Reichs.

Mehrdeutigkeiten

Unfreiwillig mehrdeutige Zeitungsschlagzeile:
Wer trägt die Clownskostüme?

Mehrdeutigkeit ist ein Charakteristikum vor allem von sprachlichen Zeichen. Sie entsteht, wenn ein sprachliches Zeichen auf verschiedene Weise interpretiert werden kann.
Sprachliche Zeichen unterschiedlicher Komplexität (Ausdruck, Satz, Äußerung) können mehrdeutig sein.
Auch soziale Situationen können mehrdeutig oder ambivalent sein (siehe Konflikt). Es ist schwierig, in solchen Situationen Verhalten zu planen oder zu realisieren, da jeder Beteiligter die Situation anders deutet bzw. deuten kann. Man kann aber lernen, in ambivalenten Situationen angemessener zu handeln (Verbesserung der Handlungskompetenz).

Zitate

„Niemand ist hoffnungsloser versklavt, als diejenigen, die fälschlicherweise denken, dass sie frei sind.“

Johann Wolfgang von Goethe

„Das Netz interpretiert Zensur als Fehler − und routet um diesen herum.“

„Wir glauben so fortschrittlich zu sein: Folterungen von Ketzern, Hexenverbrennungen halten wir für Geschichte. Und dann: Bevor man sich versieht, beginnt alles wieder von vorn anzufangen.“

„Wachsamkeit, das ist der Preis [der Freiheit], den wir kontinuierlich zahlen müssen.“

„Vision-Mission Statement: Vision without action is empty. Action without vision is blind. Ideology and opinion divide. Quest and commitment unite.“

Yasuhiko Genku Kimura, Zen Buddhist priest-scholar, integral transhumanist philosopher, and business consultant.

„Die Stärke liegt im arbeitenden Volk. Wenn es sein Joch trägt, dann nur, weil es hypnotisiert ist. Und nur darauf kommt es eben an - diese Hypnose zu zerstören.“

Leo Tolstoi, Tagebücher, 1898

„Eines der wirksamsten Mittel bei der Hypnose - der äußeren Einwirkung auf den seelischen Zustand des Menschen - ist die Kostümierung. Die Menschen wissen das sehr gut. So erklärt sich das Mönchsgewand im Kloster und die Uniform beim Militär.“

Leo Tolstoi, Tagebücher, 1896

„Jede Kultur wird durch die Suggestion eines unsichtbaren Hypnotiseurs zusammengehalten - durch künstlich erzeugte Illusion.“

William Butler Yeats, Entfremdung

„Du bist nicht fertig, wenn Du nichts mehr hinzufügen kannst, sondern wenn Du nichts mehr weglassen kannst..“

„Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie ist Deine Chance.“

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Interessante Artikel

Neonatale Imitation: Ein Makaken-Neugeborenes imitiert das Herausstrecken der Zunge. 1995 wurden die Spiegelneuronen entdeckt. Das sind Nervenzellen, die im Gehirn während der Betrachtung eines Vorgangs die gleichen Potenziale auslösen, wie sie entstünden, wenn dieser Vorgang nicht bloß (passiv) betrachtet, sondern (aktiv) gestaltet würde. In diesen Untersuchungen fiel auf, dass Neuronen im Feld F5c des Großhirns dann reagierten, wenn zielmotorische Hand-Objekt-Interaktionen durchgeführt oder bei anderen – zumindest anatomisch ähnlichen – lebenden Individuen beobachtet wurden. In den letzten Jahren hat diese Entdeckung viel Aufsehen erregt, weil diskutiert wird, ob mit den Spiegelzellen der Schlüssel für das Verständnis von Empathie, Sprache und darüber hinaus für die Kultur gefunden worden sei. > Videotherapie, > Carpenter-Effekt

Gründe, warum der Planet Erde den Bach runter geht

Warum die Erde den Bach runter geht
  1. Viele unserer (An-)Führer sind entweder korrupt oder geisteskrank oder beides.
  2. Das Ökosystem von uns Erdbewohnern hat einen Wert von 33.840.330.233.111,97 EUR und trotzdem zerstören wir es.
  3. Seit Jahren werden die Botschaften in den Kornfeldern einfach ignoriert!
  4. Erdlinge können sich auf nichts einigen und seltenst rückwärts einparken.
  5. Bei unseren Möbeln zum Selberbauen fehlt immer irgend etwas!

Die Erde hat aber auch viele Lichtblicke zu bieten: schöne Strände, Sonnenauf- und Untergänge, die Simpsons, kaltes Bier und das Übermittlungssystem E-Mail.

Wir …?
Pardon- Draußen im Freien gibt's nur Kännchen

Alles oder Nichts: Fiktionen, alternative Realitäten, diskordianische Religionen and where The Hell Is Matt?


Informationen und Linkliste

Nützliches für Biografien

Die Bruderschaft der Schlange: Der Zweck heiligt die Mittel

Binnen sieben Jahren malte Michelangelo das Weltgericht, eines der berühmtesten Einzelbilder der Welt. Darin hatte Michelangelo alle geistigen Erfahrungen als Künstler zum Ausdruck gebracht um in dieser Riesenkomposition die weltbestimmenden Kräfte zu versinnbildlichen.

Das Bild muss gelesen werden. Im Zentrum des Bildes steht der Weltrichter. Hier stießen zwei Weltanschauungen aufeinander die sich gegensätzlicher nie gegenüber standen, als zur Zeit von Jesus und Giordano Bruno in der Michelangelo das Weltgericht schuf. Jesus lehnte alle Frömmigkeitsformen zu seiner Zeit radikal ab und lehrte, Formen und Bräuche seien für den Menschen da, aber nicht der Mensch für Formen und Bräuche. Er bewies den Menschen, dass es einzig und allein auf den Geist ankäme. Am oberen Rand des Bildes in den Lünetten sieht man Kreuz, Säule und Dornenkrone, die Passionssymbole. Auf dem Bilde kann man erkennen, dass sich die Menschen umsonst bemühen, die Symbole wieder aufzurichten. Die Menschen sind aufgefordert, mit der Trauer um den Tod Christi aufzuhören, und seine Botschaft anzunehmen. Johannes der Täufer ist ein Symbol für alle Menschen. Auf dem Bild sieht man, wie ein Begleiter Johannes am rechten Arm ergreift um ihn auf die beiden Frauen vor ihm hinzuweisen. Es sind das Herodias, die ihre Tochter Salome um Verzeihung bittet. Ein Mensch, der nicht fähig ist zu verzeihen, kann nicht erlöst werden. Alles Geschehen besteht nur in einer quantitativen und qualitativen Verschiebung schon bestehender Werte, nicht in einem Aufblitzen aus dem Nichts. So ist im Leben das Geheimnis der Liebe größer als das Geheimnis des Todes. Ein Problem all dieser bisherigen Vorstellungen ist, dass die Allmacht Gottes von Luzifer infrage gestellt wird, der relativ eigenwillig agiert, obwohl doch erst der Mensch einen eigenen Willen bekam. Eine mögliche Auflösung dieses Problems ist, das man Luzifer zu einem Gehilfen Gottes macht, der dafür zuständig ist, Gottes Schöpfung durch Versuchung zu prüfen und die Ewigkeit mit Gott verbringt.

Die Bruderschaft der Schlange ist die Bruderschaft der verführten durch Luzifer und hat ihren Ursprung in früher Biblischer Zeit. Es gibt zwei (kombinierbare) Theorien wie diese Verschwörung begonnen hat, in der der Satz „Nichts ist wahr, alles ist erlaubt“ durch den die „Der Zweck heiligt die Mittel“-Mentalität zum Tragen kam, die man auch Weishaupts Illuminaten zugeschrieben hat. Viele Theoretiker behaupten, bereits die illuminierte Bruderschaft der Assassinen hätte Mind Control Methoden benutzt um Schläferagenten zu programmieren und so den Grundstein für den Illuminatenorden gelegt.

Umsetzung der 5-fachen symmetrischen Kachelstruktur von Roger Penrose. Penrose entdeckte 1974 mehrere zueinander verwandte kleine nicht-periodische Mengen von Kacheln, insbesondere auch mehrere aperiodische Paare. Mit diesen Kacheln (genauer: mit zu ihnen kongruenten Kopien) kann die Ebene parkettiert werden, aber keine dieser Parkettierungen ist periodisch (das heißt wiederholt sich auf exakt dieselbe Weise). Sie besitzen aber stets eine gewisse Ordnung und sind fünfzählig (dreh-)symmetrisch. Sie werden daher quasiperiodisch genannt. Diese Penrose-Parkettierungen sind aus einer hierarchisch strukturierten Packung regelmäßiger Fünfecke (s. u.) abgeleitet. 1984 wurden ähnliche Strukturen bei Quasikristallen gefunden.

Blüms Weckruf

Blüms Weckruf – zwölf Jahre alt – fing so an: „Es geht um Macht. Es geht um Geld. Wenn wir uns auf der Welt umsehen, dann wird uns schnell klar, dass eine neue Form von Sekten auf uns zukommt, die über Leichen geht. Ich denke an die Massenmorde der Sonnentempler in der Schweiz, der Aum-Sekte in Japan oder der Davidianer und Milizen in den Vereinigten Staaten. Sie schlagen ihre eigenen Schlachten, führen ihre ganz persönlichen Kriege. Wir müssen uns auf diese Art von Kriegführung einstellen. Doch Krieg ist nicht nur, wenn Menschen verletzt oder umgebracht werden. Krieg ist nicht nur, wenn Häuser in Schutt und Asche liegen. Auch wer Menschen in ihrer innersten Persönlichkeit erobert, führt Krieg. Was ich meine, sind die weltweiten Feldzüge von Scientology. Dafür darf es kein Pardon geben.“ Scientology, so Blüm weiter, sei „eine verbrecherische Geldwäsche-Organisation, die unter dem Deckmantel der Religion ihre verblendete Ideologie weltweit verbreiten will und dabei vor nichts zurückschreckt“.

Blüm gewinnt

ex-Bundesarbeitsminister Norbert Blüm (CDU) darf die Scientology Kirche weiter als „verbrecherische Geldwäscheorganisation“ bezeichnen wie das Verwaltungsgericht Köln entschied, dass in einem Eilbeschluß einen Antrag der Scientology-Kirche zurückwies, mit dem Blüm untersagt werden sollte, diese und ähnliche Äußerungen zu wiederholen. Der Minister hatte die Organisation auch als "„menschenverachtentendes Kartell der Unterdrückung“ bezeichnet. (AZ.: 10 L 1942/94)

Lectorium Rosicrucianum (alte Lemmaversion „Lectorium Rosicrucianum“)

Rezeption

Die öffentliche Wahrnehmung des Lectorium Rosicrucianum ist geprägt durch seine auffallend elitäre und radikal weltabweisende Haltung. So wird der vom Lectorium Rosicrucianum von seinen Schülern verlangte Kirchenaustritt damit begründet, dass Kirchen und Theologen Geist und Seele des Menschen durch Magie, Übungen und Wahnsinn sterilisieren würden. Weiterhin kommt die radikal ablehnenden Haltung gegenüber den christlichen Kirchen in dem Vorwurf zum Ausdruck, sie würden anstelle des jenseitigen gnostischen Gottes, nur eine Wesenheit aus der Spiegelsphäre verehren. Deshalb bezeichnet das Lectorium Rosicrucianum die Theologie als reine Spekulation, Täuschung und luziferischen Betrug. Vertreter der großen Kirchen verweisen diesbezüglich auf die grundlegenden Unterschiede zwischen dem christlichen Glauben und den esoterisch-rosenkreuzerischen Systems und stellen wegen der starken Diskrepanzen kirchliche Räume für Veranstaltungen des Lectorium Rosicrucianum nicht zur Verfügung, da keine Ökumenefähigkeit erkennbar ist.[1][2] [3]

Religionscharakter

Das Lectorium Rosicrucianum vertritt keine neue Lehre. So setzt sich das Welt- und Religionsverständnis aus verschiedenen religiösen Werken anderer Kulturen zusammen, wobei sich das Lectorium Rosicrucianum als (neu-)gnostische Organisation versteht die in der Tradition der spätantiken Gnosis wirkt, wobei man sich ganz explizit als Nachfolge-Organisation der Katharersekte des Hochmittelalters versteht, deren letzte Fluchtburg der Montsegur war, die vom Lectorium Rosicrucianum als Gralsburg verehrt wird. Da sich die Weltanschauung und die Lehre des Lectorium Rosicrucianum aus Gedanken zusammen setzt, die aus gnostischer, manichäischer und besonders albigensischer Literatur stammen und dieses Gedankengut vom Lectorium Rosicrucianum mit Aspekten aus indischen, chinesischen und persischen Religionen und kabbalistisch-magischen Vorstellungen vermischt wird, woraus sich viele Widersprüche ergeben haben, wird das Lectorium Rosicrucianum in der theologischen Diskussion zu den synkretistischen Gruppierungen gezählt. Seine religiösen Wurzeln sieht das Lectorium Rosicrucianum jedoch primär in den Lehren der Albigenser des 12./13. Jahrhunderts, die einen rigorosen wiederum vom Manichäismus übernommen radikalen Dualismus vertreten haben. [4][5]

Das Vermischen und Zusammenfügen der Anschauungen verschiedener religiöser Lehren steht im Kontrast zu den wert- und identitätsbildenden Vorstellungen größerer (kirchlicher) Religionsorganisationen, die sich als Monotheistische Religionen von synkretistischen Tendenzen in der Regel stärker abgrenzen als Religionen, deren innere Struktur ohnehin einen gewissen Pluralismus und eine Widersprüchlichkeit aufweist.[6]

Alleinvertretungs- und Absolutheitsanspruch

Nur im Lectorium Rosicrucianum realisiere sich gemäß dem eigenen Selbstverständnis das „Lebendige Christentum“. In diesem Erwählungs- und Überlegenheitsbewusstsein bezeichnet sich die Gemeinschaft als die einzige universelle Kirche, die den Christus als Haupt der Welt anerkennt und im Sinne der Gnosis befreiend wirkt. Aus diesem „Heilsegoismus“ gründet das Lectorium Rosicrucianum den Absolutheitsanspruch, dass der beschriebene Erlösungsweg der Transfiguration nur noch durch das Einweihungsmyterium des Lectorium Rosicrucianum beschritten werden könne. Der beim Lectorium Rosicrucianum vermittelte Heilsweg untersagt in seiner weltablehnenden, radikalen Exklusivität seinen Schülern die Mitgliedschaft und Zugehörigkeit zu Kirchen, (Welt-)Religionen, freikirchlichen Vereinigungen und religiösen Gruppen, politischen Parteien und humanitären und karitativen Gruppen. Die Aufforderung an die Mitglieder der Gemeinschaft, sich nicht in den weltlichen Meinungsstreit und weltverbessernde Aktivitäten hineinziehen zu lassen und insbesondere den Humanismus abzuweisen, wird von Dr. Lamprecht und den Mitarbeitern der EZW als rigoroser ethischer Eingriff in die persönliche Handlungs- und Entscheidungsfreiheit aufgefasst. [7][8][9][10]

Wissenschaftliche und Kirchliche Publizistik

Die Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

Die deutsche Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, die zur Beobachtung von „Jugendsekten“ und neuen religiösen Bewegungen eingerichtet wurde, brachte im Materialdienst dieses Instituts von verschiedenen Autoren verfasste EZW-Informationshefte heraus, die sich mit dem Lectorium Rosicrucianum auseinander setzen. Diese EZW-Schriften wurden auf der Basis von Analysen der Periodika und der Literatur des Gründers Rijckenborgh, welche die Lehrgrundlagen des Lectorium Rosicrucianum darstellen, erstellt, und bieten durch viele verifizierbare Quellenangaben, Orientierungsmöglichkeit und Basis für wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Entstehungsgeschichte, Philosophie, Lehre und Kultus der Bewegung.[11][12][13][14]

Kirchenleitung der VELKD

Die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) stellt fest, dass das Lectorium Rosicrucianum zwischen sich und den Kirchen eine unüberbrückbare Kluft festgestellt hat, weil die Kirchen eine dogmatische Religion vertreten würden, die auf Täuschung, Betrug und Wahn basiert, während das Lectorium Rosicrucianum vorgibt seinen Schülern die Wahrheit unverhüllt präsentieren zu können, voraussetzt die alte Christusvorstellung wird preisgegeben. So lehnt das Lectorium Rosicrucianum in gnostischer Tradition das Alte Testament als Zeugnis eines niederen Gegengottes ab. Christus wird als gnostische Strahlungskraft interpretiert und Jesus als Leitbild gesehen, der angeblich den Weg der Ich-Zerbrechung ging, wie er vom Lectorium Rosicrucianum proklamiert wird. Tod am Kreuz und Auferstehung Jesu werden jedoch abgestritten. Die VELKD konstatiert deshalb, dass das Lectorium Rosicrucianum im Widerspruch zu zentralen christlichen Glaubensinhalten insbesondere der etablierten monotheistischen Religionen steht, und gibt zu bedenken, dass die vom Lectorium Rosicrucianum praktizierte Geheimhaltungspraxis von Lehrinhalten gegenüber allen, die noch nicht die gleiche Schülerstufe erreicht haben, für Menschen faszinierend sein mag, die nach Geheimwissen suchen. Demgegenüber stellt die VELK jedoch nachdrücklich fest, dass solche Geheimkultpraktiken mit dem Christentum unvereinbar sind, weil die christlichen Heilstatsachen nicht geheim gehalten werden, sondern ganz im Gegenteil ist das Mysterium und „Geheimnis“ des christlichen Glaubens, die Bedeutung der Erlösung durch Jesu Tod und Auferstehung, die zentrale Botschaft jeglicher christlicher Verkündigung. Deshalb ist aus der Sicht der VELKD eine Doppelmitgliedschaft nicht möglich ist.[15]

Kritik seitens der kirchlichen Sektenbeauftragten

Verschiedene Sektenbeauftragte führen aus, das Lectorium Rosicrucianum lehre, dass nur das esoterische Christentum der wahren Botschaft Jesu Christi entspreche und man dadurch mit den christlichen Glaubensinhalten nicht mehr als die äußeren Vokabeln gemein hat. Zudem sei der Mensch nach Ansicht der Rosenkreuzer nicht einmalig und müsse im Gegensatz zum Inhalt der christlichen Glaubenslehre ständig wiederkehren (Reinkarnationslehre). Der Sektenbeauftragte Ferdinand Rauch kritisiert, dass die Rosenkreuzer aus dem Drang, vollkommen sein zu wollen, eine Tendenz zum Elitären lebten. Es gehe dabei um das Handhaben von geheimem Wissen und Riten, bisweilen auch von Techniken und Verhaltensweisen.

Die Rosenkreuzer haben mit den christlichen Glaubensinhalten nicht mehr als die äußeren Worte gemein. Sie kennen nicht das „Geliebtsein des Menschen durch Gott“. Der Mensch sei nach Ansicht des Lectorium Rosicrucianum nicht einmalig. Der Christ habe seinen Glauben, der darin bestehe, dass der unvollkommene sündige Mensch vollkommen von Gott durch Christus in seiner historischen Einmaligkeit geliebt werde. Im Gegensatz zu dieser christlichen Glaubenslehre müsse der Rosenkreuzer ständig reinkarnieren. Christentum sei daher unvereinbar mit der Weltanschauung der Rosenkreuzer. Die Rosenkreuzer lebten eine Tendenz zum Elitären aus dem Drang, vollkommen sein zu wollen. Es gehe dabei um das Handhaben von geheimem Wissen und Riten, bisweilen auch Techniken und Verhaltensweisen.[16][17]

Der Beauftragte für Sekten- und Weltanschauungsfragen Friedrich-Wilhelm Haack sieht die Lehre des Lectorium Rosicrucianum wegen des vertretenen Glaubens an die Reinkarnation stärker im Buddhismus als im Christentum verwurzelt, weil die großen christlichen Kirchen und entsprechend auch die meisten Theologen die Vorstellung der Reinkarnation ablehnen. Der Theologe Haack zieht daraus den Schluss, dass Lectorium Rosicrucianum weise dem Christenglauben den Rang einer niederen Erkenntnisstufe zu. Es werde zwar die Bibel zitiert, der „Person“ Christi jedoch keine Stellung im Glaubenssystem der Gemeinschaft zuerkannt.[18]

Einzelnachweise

Hier beginnt eine alte Version des Lemma Lectorium Rosicrucianum, zuletzt bearbeitet am 30. Dezember 2009 um 05:27 Uhr durch mich (Doket). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.

Einordnung

Geschichte

Antichristliche Weltanschauung, Magie, spiritistischer Totenkult, Symbolik

Subversive, kommerzielle Geheimgesellschaft

Lehre und Ziele

Nebenorganisationen, Buchverlage und Stiftungen

Einzelnachweise

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