Monbijou (Bern)
statistischer Bezirk der Stadt Bern, Schweiz
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Das Monbijou ist ein statistischer Bezirk und zugleich ein kleineres zugehöriges gebräuchliches Quartier im Stadtteil Mattenhof-Weissenbühl (III) im Süden von Bern. Zum statistischen Bezirk gehört neben dem Monbijou noch Villette. Es liegt zwischen dem Hirschengraben im Norden und dem Sulgenbach im Süden. Umgeben wird es von dem Stadtbach-Quartier (Norden), dem Roten Quartier der Altstadt (Osten), dem Sandrain (Südosten), dem Weissenbühl im Süden sowie dem Mattenhof und Holligen im Westen. Das Monbijou liegt rund 520 bis 550 Meter über dem Meer.[5]
Im statistischen Bezirk betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 3627 Personen.
Davon waren 48,8 Prozent Männer und 51,2 Prozent Frauen.
2024 wurden 40 Personen eingebürgert. 46 Geburten standen 17 Todesfällen gegenüber.
Es wurden 45 Ehen geschlossen und es gab 8 Scheidungen.
2598 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 1029 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 28.37 %).[2]
Die Arbeitslosenquote betrug 1.3 %.[3]
Die Zahl der bewohnten Gebäude war 315[6] und es befanden sich dort 1380 Arbeitsstätten mit 21.120 Beschäftigten (beides Stand: 31. Dezember 2023).[4]
Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]
| Altersklasse | Anz. Einw. | Anteil in % |
|---|---|---|
| 0–6 (Vorschule) | 198 | 5.46 |
| 7–15 (Schule) | 143 | 3.94 |
| 16–19 (Ausbildung) | 57 | 1.57 |
| 20–64 (Berufsphase) | 2881 | 79.43 |
| ab 65 (Rentner) | 348 | 9.59 |
Im gebräuchlichen Quartier betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 3367 Personen.
Davon waren 48,8 Prozent Männer und 51,2 Prozent Frauen.
2024 wurden 32 Personen eingebürgert. 37 Geburten standen 17 Todesfällen gegenüber.
Es wurden 41 Ehen geschlossen und es gab 7 Scheidungen.
2396 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 971 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 28.84 %).[2]
Es befanden sich dort 1340 Arbeitsstätten[4] (Stand:31. Dezember 2023)
Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]
| Altersklasse | Anz. Einw. | Anteil in % |
|---|---|---|
| 0–6 (Vorschule) | 177 | 5.26 |
| 7–15 (Schule) | 124 | 3.68 |
| 16–19 (Ausbildung) | 52 | 1.54 |
| 20–64 (Berufsphase) | 2692 | 79.95 |
| ab 65 (Rentner) | 322 | 9.56 |
Statistischer Bezirk von Bern | |
|---|---|
| Koordinaten | 599651 / 199283 |
| Höhenbereich | 518–547 m ü. M. |
| Fläche | 0,470 km² |
| Einwohner | 3627 (31. Dez. 2024)[1] |
| Ausländeranteil | 28.37 % (31. Dez. 2024)[2] |
| Arbeitslosenquote | 1.3 % (31. Dez. 2024)[3] |
| Arbeitsstätten | 1380 (31. Dez. 2023)[4] |
| BFS-Nr. | 351015 |
| Postleitzahl | 3007, 3008, 3011 |
| Stadtteil | Mattenhof-Weissenbühl |
Gebräuchliches Quartier von Bern | |
|---|---|
| Höhenbereich | 518–547 m ü. M. |
| Fläche | 0,397 km² |
| Einwohner | 3367 (31. Dez. 2024)[1] |
| Ausländeranteil | 28,8 % (31. Dez. 2024)[2] |
| Arbeitsstätten | 1340 (31. Dez. 2023)[4] |
| Quartiernummer | 302 |
| Postleitzahl | 3007, 3008, 3011 |
| Statistischer Bezirk | Monbijou |
| Stadtteil | Mattenhof-Weissenbühl |
Die Hauptverkehrsachsen sind die zentrale Monbijoustrasse sowie die in Ost-West-Richtung verlaufende Schwarztorstrasse. Nach Osten in Richtung Kirchenfeld führen auch die Eigerstrasse sowie die anschliessende Monbijoubrücke. An den öffentlichen Verkehr wird das Quartier durch die Bernmobil-Linien 9, 10, 19 und 28 angebunden.
Geschichte
Der Name Monbijou leitet sich von einem ehemaligen barocken Landgut ab, das denselben Namen trug. Bis in die 1840er Jahre war das Monbijou ein ländliches Gebiet mit Gutshöfen (Inselscheuer, Besenscheuer, Äusseres Sulgenbachgut, Scheuermattgut etc.), das von Bächen durchzogen war. Am Sulgenbach befanden sich bereits seit dem Mittelalter Müllereien und Färbereien, deren Siedlungsbezeichnung Sulgen lautete. Die alte Könizstrasse (heute Monbijou- und Mühlemattstrasse) war bis 1860 die wichtigste südliche Ausfallstrasse, als die Belpstrasse gebaut wurde. Zwischen dem Sulgenbach im Süden und der nördlich gelegenen Villette begann um 1850 eine lose und uneinheitliche Siedlungsstruktur zu entstehen, die das Quartier noch heute prägt. 1873 wurde ein Strassennetzplan für das Gebiet beschlossen.
1998 weihte der Bund das Verwaltungsgebäude Titanic II ein, das er für 110 Millionen Franken bauen liess. Seither wurde es durch verschiedene Bundesämter genutzt.[7]


