Bernardo Bader

österreichischer Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Werdegang

Bernardo Bader studierte bis 2001 Architektur an der Universität Innsbruck und arbeitete zwischen 1998 und 1999 bei Dietmar Feichtinger in Paris.[1][2] Nach seinem Diplom gründete er 2003 ein Architekturbüro in Dornbirn und seit 2019 dazu in Bregenz.[3] Bader lehrte an der Universität Liechtenstein, der FHS St. Gallen und seit 2023 an der Akademie der Bildenden Künste München.

Architektursprache

Bader ist ein Vertreter des kritischen Regionalismus, einem progressiven Ansatz zur Designarchitektur. Er beachtet funktionale und regionale Besonderheiten im Entwurf, indem er geographischen und kulturellen Kontexte, sowohl Aspekte der Tradition in seinem Entwurf einbaut. Seine Projekte reflektieren die „materielle Kultur“ der Region. Das traditionelle Material Holz, welches von lokalen Handwerkern produziert und verarbeitet wird, spiegelt die Identität des Ortes wider.[4]

Bauten (Auswahl)

Haus Unterdorf, Bizau
Haus an der Klostergasse, Bregenz
Haus am Schopfacker, Trogen AR
Haus am Moor, Krumbach
Objekt Alpin Sport, Schruns

Auszeichnungen und Preise

Ehemalige Mitarbeiter

Bücher

  • Kapelle Salgenreute-Bernado Bader Architekten: Kunsthaus Bregenz Verlag, Dezember 2016.
  • a.mag 11: Bechter Zaffignani Architekten I Innauer Matt Architekten I Bernado Bader Architekten, AMAG Magazine, Matosinhos, 2017.
  • Heinz Wirz (Hg.): Bernardo Bader. 17. Band der Reihe De aedibus international. Quart Verlag, Luzern 2019, ISBN 978-3-03761-208-8.
  • El Croquis 202: Bernado Bader, el croquis Editorial, 2019; ISBN 978-84-120034-4-4.
  • a+u 2022:02 Feature: Bernardo Bader
Commons: Bernardo Bader – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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