Bernhard Buttmann
deutscher Organist und Musikpädagoge
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Bernhard Buttmann (* 1958 in München) ist ein deutscher Organist und Musikpädagoge.
Leben und Wirken
Bernhard Buttmann erhielt frühzeitig eine musikalische Ausbildung in Klavier und Orgel. Er studierte an der Musikhochschule in München Konzertfach Orgel bei Hedwig Bilgram und Evangelische Kirchenmusik und Dirigieren bei Hermann Michael. Zusätzlich besuchte er Meisterkurse von Michael Schneider, Flor Peeters und Albert de Klerk.[1]
1985 war er Kirchenmusiker an der Christuskirche Bochum und arbeitete mit den Bochumer Symphonikern zusammen. Er initiierte die Bochumer Orgeltage und die Bochumer Bach-Tage und konzipierte die Klais-Orgel im Audimax der dortigen Ruhr-Universität.[2] Er war zudem von 1987 bis 1994 Dirigent des Bielefelder Musikvereins und leitete einige Jahre eine Orgelklasse an der Musikhochschule Dortmund.[1]
Von 2002 bis 2023 war Buttmann als Kirchenmusikdirektor an St. Sebald in Nürnberg tätig und unterrichtete als Professor an der Musikhochschule Nürnberg.[1]
Einspielungen (Auswahl)
- Max Reger: Das gesamte Orgelwerk (Oehms)
- Enjott Schneider: Geistliche Musik (Ambiente)
- Louis Vierne: Die 24 Pieces de Fantaisie (Motette)
Auszeichnungen
Bernhard Buttmann ist Preisträger von folgenden Wettbewerben:
- Internationaler Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb, Leipzig (1980)
- Internationaler Anton-Bruckner-Wettbewerb, Linz (1982)
- Internationaler Karl-Richter-Wettbewerbs, Berlin (1988)
Weblinks
- Enjott Schneider: Totentanz auf YouTube
- Max Reger: Variationen und Fuge über ein Originalthema op. 73 (Klais-Orgel der Ruhr-Universität Bochum 1998)