Bernhard Stierle
deutscher Leichtathlet
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Bernhard Stierle (* 30. Januar 1942 in Stuttgart) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet, der vor allem im Weitsprung und im Dreisprung antrat.
Sportliche Karriere
Bernhard Stierle startete bis 1968 für die TG Stuttgart und ab 1969 für den SV Salamander Kornwestheim. Seine beste Platzierung bei nationalen Meisterschaften im Weitsprung war der zweite Platz hinter Michael Sauer bei den Deutschen Hallenmeisterschaften 1968.[1] Im Dreisprung war er Dritter bei den Deutschen Meisterschaften 1972 hinter Richard Kick und Joachim Kugler.[2]
Bei den Europäischen Hallenspielen 1968 in Madrid, dem Vorläuferwettbewerb der Halleneuropameisterschaften gewann er mit 7,59 Meter die Bronzemedaille hinter den beiden sowjetischen Springern Igor Ter-Owanessjan und Tõnu Lepik im Weitsprung, wobei Stierle erst im letzten Versuch vom sechsten Platz in die Medaillenränge sprang.[3]
Stierle war 1974 der erste deutsche Weitspringer, der die Technik des Saltoweitsprungs anwandte. Er siegte damit bei den Baden-Württembergischen Hallenmeisterschaften. Die Technik wurde noch im gleichen Jahr verboten.[4]
Bestleistungen
(laut Amrhein)
- Weitsprung: 7,60 Meter am 28. Juli 1968 in Worms
- Dreisprung: 15,95 Meter erstmals am 23. Juni 1971 in Stuttgart
Literatur
- Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft, Seite 1170
Weblinks
- Bernhard Stierle in der Datenbank von World Athletics (englisch)