Big Daddy Kane

US-amerikanischer Rapper From Wikipedia, the free encyclopedia

Big Daddy Kane (* 10. September 1968 in Brooklyn, New York; bürgerlich: Antonio M. Hardy) ist ein US-amerikanischer Rapper. Zu Beginn seiner Karriere galt er als Vertreter des Hardcore-Rap. Später ließ er zunehmend R&B-Elemente in seine Musik einfließen, sodass diese schließlich dem Pop-Rap zuzurechnen war.

Big Daddy Kane beim Hip Hop Kemp (2013)

Während seiner Karriere arbeitete Big Daddy Kane mit Künstlern wie Tupac Shakur, Biz Markie, Marley Marl und Barry White zusammen. Als Mitglied der Juice Crew schrieb er Liedtexte für Roxanne Shanté und Biz Markie, von dem er entdeckt wurde.

Big Daddy Kane galt als Sexsymbol und posierte für Playgirl und Madonnas Bildband SEX.

Werdegang

1984 traf Big Daddy Kane Biz Markie und freundete sich mit diesem an. Er schrieb an mehreren seiner Lieder mit und wurde zusammen mit ihm Mitglied der Juice Crew, deren Kopf Marley Marl war. Von dessen Plattenlabel Cold Chillin’ Records wurde er 1987 unter Vertrag genommen und veröffentlichte im darauf folgenden Jahr die 12"-Single Raw, die in der Underground-Szene sehr gut aufgenommen wurde. Sein Debütalbum Long Live the Kane folgte kurz darauf. Das darauf enthaltene Ain’t No Half-Steppin’ gilt als Klassiker.

1989 erschien It’s a Big Daddy Thing, für das er unter anderem mit dem Produzenten Teddy Riley auf dem Lied I Get the Job Done zusammenarbeitete. Außerdem stärkte er sein Image als Frauenheld, Playboy und Sexsymbol durch Smooth Operator. Diesen Weg verfolgte er mit einem Duett mit Barry White auf seinem Album Taste of Chocolate von 1990 weiter. Noch R&B-lastiger fiel sein nächstes Album Prince of Darkness aus, wodurch er jedoch Ansehen im Hip-Hop-Bereich verlor. 1993 wollte er dies mit Looks Like a Job For… korrigieren. Er scheiterte jedoch, da mittlerweile der Gangsta-Rap der US-amerikanischen Westküste angesagter war. Er wechselte daraufhin zu MCA Records und veröffentlichte dort 1994 Daddy’s Home. Big Daddy Kane nahm sich nun eine mehrjährige Auszeit von der Musik und trat erst wieder 1998 mit seinem Abschiedsalbum Veteranz Day in Erscheinung.

Schauspielerei

Als Schauspieler debütierte er in Mario van Peebles Western Posse – Die Rache des Jessie Lee aus dem Jahr 1993.

Diskografie

Studioalben

Weitere Informationen Jahr, Titel ...
Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1][2]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 UK  US
1988 Long Live the Kane US116
Gold
Gold

(19 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 28. Juni 1988
Verkäufe: + 500.000
1989 It’s a Big Daddy Thing UK37
(3 Wo.)UK
US33
Gold
Gold

(30 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 19. September 1989
Verkäufe: + 500.000
1990 Taste of Chocolate US37
(16 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 30. Oktober 1990
1991 Prince of Darkness US57
(8 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 29. Oktober 1991
1993 Looks Like a Job For… US52
(9 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 25. Mai 1993
1994 Daddy’s Home US155
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. September 1994
1998 Veteranz' Day
Erstveröffentlichung: 28. April 1998
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Kompilation

  • 2001: The Very Best of Big Daddy Kane

Singles

Weitere Informationen Jahr, Titel Album ...
Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 UK  US
1988 Raw
Long Live the Kane
UK88
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 1988
Set It Off
Long Live the Kane
UK95
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 1988
1989 Rap Summary/Wrath of Kane
It’s a Big Daddy Thing
UK52
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 1989
Smooth Operator
It’s a Big Daddy Thing
UK65
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 3. August 1989
1990 Ain’t No Stoppin’ Us Now
It’s a Big Daddy Thing
UK44
(3 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 1990
1993 Very Special
Looks Like a Job For…
US31
(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 22. Juni 1993
1998 Hold It Down/Uncut, Pure
Veteranz' Day
UK86
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 1998
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Weitere Singles

  • 1987: Get Into It
  • 1988: Ain’t No Half Steppin’
  • 1989: I Get the Job Done
  • 1989: I’ll Take You There
  • 1990: To Be Your Man
  • 1990: Cause I Can Do It Right
  • 1991: All of Me
  • 1991: It’s Hard Being the Kane
  • 1992: Groove with It
  • 1992: The Lover in You
Commons: Big Daddy Kane – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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