Biologietechnik
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Die Biologietechnik (Biotechnik) ist ein angewandtes Fachgebiet an der Schnittstelle von Biologie, Chemie und Ingenieurwissenschaften, das sich mit der technischen Nutzung biologischer Prozesse, Zellen, Enzyme und Mikroorganismen befasst. Sie ist ein Teilbereich der Biotechnologie, die biologische Systeme für industrielle, medizinische, landwirtschaftliche oder ökologische Anwendungen nutzbar macht. Es geht auch um die Anwendung ingenieurwissenschaftlicher Prinzipien und Techniken auf lebende Organismen.[1]
Schulfach
Das Fach Biologietechnik vereint die klassischen Fächer Chemie, Biologie, Physik und Mathematik sowie die Fachrichtung Labor- und Prozesstechnik miteinander.[2] In Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen und Saarland gibt es berufliche Gymnasien mit Schwerpunkt Biologietechnik (Biotechnologie), sog. Biotechnologische Gymnasien.
Berufsbild
Fachkräfte der Biologietechnik arbeiten als Biotechniker oder Bioverfahrenstechniker. Sie sind in Laboren, Forschungseinrichtungen und Produktionsbetrieben tätig und übernehmen Aufgaben wie:
- Planung und Überwachung biotechnologischer Prozesse
- Bedienung und Wartung von Anlagen (z. B. Bioreaktoren)
- Qualitätskontrolle und Analytik
- Entwicklung neuer Verfahren und Produkte.