Blunt Talk

US-amerikanische Sitcom (2015–2016) From Wikipedia, the free encyclopedia

Blunt Talk ist eine US-amerikanische Sitcom von Jonathan Ames mit Patrick Stewart in der Hauptrolle. Die Erstausstrahlung fand am 22. August 2015 auf Starz statt. Die Serie kommt auf insgesamt 20 Folgen in 2 Staffeln.

TitelBlunt Talk
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
GenreSitcom
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Fernsehserie
Titel Blunt Talk
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Genre Sitcom
Erscheinungsjahre 2015–2016
Länge 30 Minuten
Episoden 20 in 2 Staffeln
Produktions­unternehmen Media Rights Capital,
Fuzzy Door Productions
Idee Jonathan Ames
Produktion Patrick Stewart,
Seth MacFarlane,
Sam Sklaver
Musik Moby
Erstausstrahlung 22. Aug. 2015 auf Starz
Synchronisation
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Handlung

Der britische Nachrichtensprecher Walter Blunt plant von Los Angeles aus die US-amerikanische Fernsehwelt zu erobern. Blunt ist fortgeschrittenen Alters und vierfach geschieden, zudem Vater. Er konsumiert wahllos Drogen, darunter Alkohol und Kokain, und Medikamente. Blunt sieht sich diversen privaten, psychischen und körperlichen, wie auch beruflichen Herausforderungen ausgesetzt: Seine Abendnachrichten-Sendung ist nach einem Skandal von der Absetzung bedroht, er selbst zeigt Anzeichen der Borderline-Persönlichkeitsstörung.

Produktion und Ausstrahlung

Der Kabelsender Starz bestellte im April 2014 insgesamt 20 Episoden von Blunt Talk, die in zwei Staffeln aufgeteilt werden. Die Premiere fand am 22. August 2015 auf Starz statt, die weiteren Folgen der ersten Staffel wurden dort wöchentlich bis zum 24. Oktober 2015 gezeigt. Die zweite Staffel wurde ab dem 2. Oktober 2016 ausgestrahlt.[1] Am 20. Dezember gab Starz bekannt, aufgrund ungenügender Einschaltquoten, keine dritte Staffel der Serie zu bestellen.[2]

Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation übernahm die Berliner Synchron. Die Dialogbücher schrieb Werner Böhnke und die Dialogregie führte Heike Schroetter.[3]

Weitere Informationen Rolle, Schauspieler ...
Rolle Schauspieler Hauptrolle Nebenrolle Synchronsprecher[3]
Walter Blunt Patrick Stewart 1.01–2.10 Kaspar Eichel
Rosalie Winter Jacki Weaver 1.01–2.10 Heike Schroetter
Harry Chandler Adrian Scarborough 1.01–2.10 Gerald Schaale
Celia Dolly Wells 1.01–2.10 Mareile Moeller
Jim Timm Sharp 1.01–2.10 Jaron Löwenberg
Shelly Tinkle Mary Holland 2.01–2.10 1.01–1.10 Patrizia Carlucci
Martin Bassi Karan Soni 2.01–2.10 1.01–1.10 Niclas Lutz
Dr. Weiss Richard Lewis 1.01, 1.03, 1.05–1.06, 1.09–1.10 Stefan Staudinger
Vivian Golden Brooks 1.04, 1.08, 1.09, 2.03, 2.07 Katrin Fröhlich
Teddy Winter Ed Begley junior 1.03–1.08, 2.10 Bodo Wolf
Dr. Mendelson Fred Melamed 1.10, 2.01, 2.03 Peter Reinhardt
Bob Gardner Romany Malco 1.01–1.03, 1.07–2.01, 2.03, 2.06, 2.09–2.10 Felix Spieß
Phil Brent Spiner 1.01, 1.05, 1.09, 2.01 Michael Pan
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Rezeption

Blunt Talk erhielt überwiegend gemischte Kritiken. Bei Metacritic erhielt die Serie einen Metascore von 54/100 basierend auf 24 Rezensionen, bei Rotten Tomatoes waren 53 Prozent der 34 Rezensionen positiv.

Mike Hale von der New York Times meint, es sei „fair zu sagen, dass Blunt Talk uns Patrick Stewart“ biete, „wie wir ihn noch nie zuvor gesehen haben. In der Herrentoilette herumlaufend am Flughafen, die Hose um die Knöchel, die Geduld beim erfolglosen Versuch den Toilettensitz abzudecken verlierend, oder beim ernsthaften Fragen einer Transgender-Prostituierten, ob er an ihren Brüsten saugen darf“.[4]

Brian Moylan vom Guardian fragt, ob die „Sendung gut“ sei. Weiter führt er aus: „Blunt Talk ist ein schräger Vogel. […] [Beispielsweise als] Blunt eine Gruppe Polizeibeamter in einer Benny Hill-artigen Verfolgungsjagd um seinen Jaguar führt. Es bringt einen zum kichern, aber es ist dumm-witzig, nicht das tiefgehend-existenzielle witzig aus klügeren Sendungen. Blunt Talk ist dann am besten, wenn es um präzise beobachtete Comedy bei einem Mann der alten Welt geht, der versucht in der modernen Welt zu leben. […] Diese Momente scheinen allerdings rar“.[5]

Barbara Oswald von der Süddeutschen Zeitung empfindet die Serie als „irrsinnig – und leider ermüdend“ und fragt sich „warum [man] solch eine verkorkste Figur in ein dreißigminütiges Sitcomformat“ steckt. Weiterhin findet sie „Patrick Stewarts irrsinnige One-Man-Show“ wirke schon „nach kurzer Zeit nicht mehr unterhaltsam, sondern vor allem ermüdend“ und sorge dafür, dass die Nebenfiguren „wie reine Statisten“ wirken würden. Man müsse Gaststar Brent Spiner „auf jeden Fall recht geben, wenn er“ in einer Szene zu Stewart „sagt: ‚Ich mach mir Sorgen um dich‘“.[6]

Einzelnachweise

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