Bockeroth

Ortsteil der Stadt Königswinter, Nordrhein-Westfalen From Wikipedia, the free encyclopedia

Bockeroth ist ein Dorf und Ortsteil der Stadt Königswinter im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis. Zu Bockeroth, das zum Stadtteil Stieldorf und zur Gemarkung Oelinghoven gehört, lassen sich die Ortsteile Bockeroth (540 Einw.), Düferoth (184 Einw.) und Friedrichshöhe (33 Einw.) mit zusammen 757 Einwohnern (Stand: 30. September 2022[1]) zählen.

Schnelle Fakten Stadt Königswinter ...
Bockeroth
Koordinaten: 50° 44′ N,  15′ O
Höhe: 160 m
Einwohner: 540 (30. Sep. 2022)[1]
Eingemeindung: 1. August 1969
Postleitzahl: 53639
Vorwahl: 02244
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Lage von Bockeroth (rechts oben im Hintergrund) im Siebengebirge, gesehen aus Nord-West.
Luftaufnahme von Bockeroth mit A 3 im Vordergrund

Geographie

Bockeroth liegt im Nordosten des Stadtgebietes im Pleiser Hügelland, 1,5 Kilometer östlich des Ortszentrums von Stieldorf auf etwa 160 m ü. NHN. Am westlichen Ortsrand verlaufen parallel die Bundesautobahn 3 („Bockerother Berg“) und die ICE-Strecke Köln–Frankfurt.

Geschichte

1121 bestätigt der Kölner Erzbischof Friedrich I. die Verfügung des Siegburger Abtes, wonach die abgabenpflichtigen Höfe, unter anderem in „Buchenrode“ und „Ruzenthorp“ (dem späteren Rauschendorf) ihre Abgaben erhöhen sollen, um die wachsende Zahl der Mönche versorgen zu können. Der Ortsname ist von „Buchen-Rodung“ abgeleitet. 1462 ist Düferoth als „Duvelroid“ erwähnt, ob von Teufel hergeleitet, wie in einer Erzählung eines Heisterbacher Mönches die Berge beiderseits des Düvelsarschbaches bezeichnet, ist nicht bekannt. In der Anfang des 19. Jahrhunderts durchgeführten Topographischen Aufnahme der Rheinlande lautete der Ortsname noch Buckeroth. 1848 ist Friedrichshöhe als Standort einer Krautfabrik genannt.

Einwohnerentwicklung
Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
1816[2] 176
1828[3] 198
1843[4] 199
1885[5] 240
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Sehenswürdigkeiten

Nachbarschaftskreuz aus Trachyt (2014)
Baudenkmäler

Als Baudenkmal unter Denkmalschutz stehen ein Wegestock und drei Wegekreuze, von denen das älteste aus dem Jahre 1735 ein Nachbarschaftskreuz aus Trachyt ist. Als denkmalwert im Rahmen der Erfassung der Baudenkmäler im Stadtgebiet durch das Rheinische Amt für Denkmalpflege in den Jahren 1987/88 erfasst wurde darüber hinaus eine mehrflügelige, offene Hofanlage mit einem Fachwerk-Wohnhaus in Stockwerkbauweise aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (Leithecker Straße 2).[6]

Geschichtshäuschen am Düfelsarsch

In diesem kleinen Museum im Ortsteil Bockeroth-Düferoth findet sich eine Sammlung von Alltags- und Landwirtschaftsgegenständen sowie eine umfangreiche Puppen- und Spielzeugsammlung mit Exponaten überwiegend aus dem 19. und 20. Jahrhundert.[7]

Persönlichkeiten

Literatur

Einzelnachweise

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