Bokhandlerprisen

norwegischer Literaturpreis der Buchhändlervereinigung (1948, 1961–1969, 1981–) From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Bokhandlerprisen (dt.: „Buchhändlerpreis“) ist ein norwegischer Literaturpreis, erstmals 1948 verliehen vom norwegischen Buchhändlerverband Den norske Bokhandlerforening. Die jährliche Vergabe wurde 1949 bis 1960 und von 1970 bis 1980 ausgesetzt, gestaltete sich seit 1981 aber kontinuierlich bis in die Gegenwart.

Struktur und Geschichte

Abstimmungsberechtigt sind alle buchhändlerisch tätigen Mitarbeiter der Mitgliedsunternehmen. Gewählt wird das Buch des Jahres, das obligatorisch von einem norwegischen Schriftsteller stammen muss.

Bis 1980 war die Auszeichnung vornehmlich als Takk for boken-prisen („Danke für das Buch-Preis“) bekannt. Seit 1998 ermöglichte eine Regeländerung, dass Schriftsteller, die zuvor den Preis schon einmal bekommen hatten, erneut berücksichtigt werden konnten. Ab 2008 veröffentlichte man zugunsten eines spannenderen Marketings eine Shortlist der zehn Nominierten. Kinder- und Jugendbücher werden gleichberechtigt zu Belletristik und Sachbüchern in den Preis-Auswahlprozess einbezogen.[1]

Der Gewinner des Bokhandlerprisen wird seit vielen Jahren üblicherweise Mitte November im Literaturhuset Oslo geehrt. Bei der feierlichen Überreichung des Preises bekommen die Gewinner eine Bronzestatue namens Takk for boken, geschaffen vom bekannten Bildhauer Nils Aas. Ansonsten ist die Auszeichnung undotiert, gilt aber dennoch als renommiert.

Preisträger

Jo Benkow
gewann 1985
Gunnar Staalesen
gewann 1989
Ingvar Ambjørnsen
gewann 1996
Åsne Seierstad
gewann 2002
Cecilie Enger
gewann 2013
  • 1961 – Kristian Kristiansen für Jomfru Lide
  • 1962 – Vera Henriksen für Sølvhammeren
  • 1963 – Terje Stigen für Kjærlighet
  • 1964 – Elisabeth Dored für Den fønikiske trappen
  • 1965 – Johan Borgen für Blåtind
  • 1966 – Ebba Haslund für Det trange hjerte
  • 1967 – Kristian Kristiansen für Klokken på kalvskinnet und Tarjei Vesaas für Bruene
  • 1968 – Odd Eidem für Zikzak und Hans Heiberg für … født til kunstner
  • 1969 – Finn Alnæs für Gemini und Richard Herrmann für Paradisveien: En gate i London

Belege

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