Bovino

italienische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Bovino ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Foggia, in der Region Apulien und ist Mitglied der Vereinigung I borghi più belli d’Italia[2] (Die schönsten Orte Italiens).

Schnelle Fakten
Bovino
?
Bovino (Italien)
Bovino (Italien)
Staat Italien
Region Apulien
Provinz Foggia (FG)
Koordinaten 41° 15′ N, 15° 21′ O
Höhe 647 m s.l.m.
Fläche 84 km²
Einwohner 2.893 (31. Dez. 2024)[1]
Fraktionen Ponte Bovino, Radogna
Postleitzahl 71023
Vorwahl 0881
ISTAT-Nummer 071007
Bezeichnung der Bewohner Bovinesi
Schutzpatron Maria SS. di Valleverde
Website Gemeinde Bovino

Lage der Gemeinde Bovino in der Provinz Foggia
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Lage und Einwohner

Die Gemeinde Bovino liegt 35 Kilometer südwestlich von der Provinzhauptstadt Foggia und befindet sich unweit rechts vom Cervaro auf einem östlichen Vorberg des neapolitanischen Apennin mit umfassender Aussicht.

Die Nachbarorte sind Accadia, Castelluccio dei Sauri, Deliceto, Orsara di Puglia und Panni.

Bevölkerungsentwicklung

Bovino zählt 1574 Privathaushalte. Zwischen 1991 und 2001 fiel die Einwohnerzahl von 4546 auf 3991. Dies entspricht einer prozentualen Abnahme von 12,2 %.

Verkehrsanbindung

Das Gemeindegebiet wird von der Staatsstraße 90 (Strada statale 90 delle Puglie) durchquert, die von Foggia nach Ariano Irpino führt. Die Regionalstraße 1 verbindet Bovino mit der 32 Kilometer südöstlich gelegenen Autobahneinfahrt bei Candela und ermöglicht so den Anschluss an die Autobahn A16 in Richtung Neapel oder Bari. Eine weitere wichtige Verkehrsader ist die ehemalige Staatsstraße 161 von Ortanova, die direkt bei Bovino in die Staatsstraße 90 mündet.

Der Bahnhof Bovino-Deliceto liegt im Cervaro-Tal, etwa 5 km von Bovino entfernt, an der Bahnstrecke Caserta–Foggia. Seit Dezember 2010 wird der Bahnhof aber nicht mehr von der Bahn bedient.

Panorama

Geschichte

Bovino führte in der römischen Antike den Namen Vibinum. Während des Zweiten Punischen Krieges schlug hier Hannibal 217 v. Chr. für einige Zeit sein Lager auf.[3] Es finden sich Überreste von Mauern, Türmen, ferner zahlreiche Inschriften, ein Aquädukt und einige Zisternen. Seit dem 10. Jahrhundert war Bovino Sitz eines Bistums; dessen Kathedrale war die Kirche Santa Maria Assunta. Im polnischen Erbfolgekrieg wurden die Spanier hier 1734 von den Österreichern geschlagen. 1456 und 1851 wurde die Stadt schwer von Erdbeben mitgenommen.

Gemeindepartnerschaften

Commons: Bovino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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