Bronki
Dorf in Polen
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Bronki (deutsch Breunken) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Wilczęta im Powiat Braniewski.
| Bronki | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Braniewo | |
| Gmina: | Wilczęta | |
| Geographische Lage: | 54° 9′ N, 19° 49′ O | |
| Einwohner: | 31 (2021[1]) | |
| Postleitzahl: | 14-405 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 55 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NBR | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Nowica/DW 506/DW 509 ↔ Karpówek–Słobity | |
| Eisenbahn: | kein Bahnanschluss | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Geographische Lage
Bronki liegt im Nordwesten der Woiwodschaft Ermland-Masuren 14 Kilometer nordöstlich von Pasłęk und 24 Kilometer südlich der Stadt Braniewo.
Geschichte
Das Dorf Breunicken, um 1785 Breuncken und nach 1785 Breunken genannt,[2] zählte im Jahre 1820 96 Einwohner.[3] 1874 wurde das Dorf als Landgemeinde in den neu errichteten Amtsbezirk Carwinden (polnisch Karwiny) im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland, Regierungsbezirk Königsberg, eingegliedert.[4]
Die Zahl der Einwohner Breunkens belief sich 1885 auf 120 und 1905 auf 117.[3]
Am 30. September 1928 vergrößerte sich Breunken um das Gut Lipprode (polnisch Lipowa), dessen Hauptteil nach Breunken eingemeindet wurde.[4] Die Einwohnerzahl betrug im Jahre 1933 132 und im Jahre 1939 108.[5]
Infolge des Zweiten Weltkriegs gehört Breunken seit 1945 zu Polen und trägt die polnische Namensform „Bronki“. Das Dorf ist heute eine Ortschaft innerhalb der Gmina Wilczęta (Landgemeinde Deutschendorf) im Powiat Braniewski, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. Im Jahre 2021 lebten 31 Einwohner in Bronki.[1]
Religion
Bis 1945 war Breunken in den Sprengel Karwinden der Vereinigten evangelischen Kirchengemeinden Neumark-Karwinden im Kirchenkreis Preußisch Holland in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union,[6] außerdem in die römisch-katholische Pfarrei in Mühlhausen i. Ostpr. eingegliedert.[3]
Heute ist Bronki für beide Konfessionen nach Młynary hin orientiert.
Verkehr
Bronki liegt an einer Nebenstraße, die von Nowica über Muttersegen nach Słobity führt. Eine Bahnanbindung besteht nicht.
