Bruce Manson wuchs in North Hollywood, einem Stadtteil von Los Angeles, auf und besuchte die Ulysses S. Grant High School.[1]
Karriere
Zwischen 1973 und 1975 gewann Bruce Manson dreimal in Folge im Einzel die Tennis-Stadtmeisterschaften von Los Angeles. Außerdem gewann er den Juniorentitel von Südkalifornien und war Mitglied des Junioren-Davis-Cup-Teams der Vereinigten Staaten.[1]
Mit einem Tennisstipendium studierte Manson an der University of Southern California. Als Mitglied der USC Trojans spielte er College Tennis. Dort stand er 1976 und 1977 im Halbfinale der NCAA Division I Tennis Championships und zwischen 1975 und 1977 drei Jahre nacheinander im Doppelfinale, wobei er 1975 an der Seite von Butch Walts und 1977 gemeinsam mit Chris Lewis jeweils den Titel gewann. Er wurde außerdem zwischen 1975 und 1977 als All-American ausgezeichnet. 1975 trat Manson für die Vereinigten Staaten bei den Panamerikanischen Spielen an und gewann mit Butch Walts den Doppeltitel, im Einzel schied er im Viertelfinale aus.[1]
Im Jahr 1976 stand Manson gemeinsam mit Butch Walts im Finale von Boca Raton, welches sie gegen ihre Landsmänner Vitas Gerulaitis und Clark Graebner verloren. Er trat zwar bereits vorher bei ATP-Turnieren in seinem Heimatland und vereinzelt im Ausland an, spielte aber erst ab 1977 als Profi auf der ATP Tour. Während seiner Karriere feierte er vor allem Erfolge im Doppel, während er im Einzel trotz Weltranglistenplatz 39 im Jahr 1982 keinen Titel gewann.
Im August 1978 stand er mit Rick Fisher im Doppelfinale von Cleveland, welches sie gegen Dick Stockton und Erik van Dillen verloren. Im Oktober 1978 verlor er das Einzelfinale des San Ramon Challengers gegen Tim Wilkison und gemeinsam mit Andrew Pattison das Doppelfinale in Basel, bevor er kurze Zeit später mit Pattison seinen ersten Doppeltitel auf der ATP Tour holte, als sie das Finale von Paris gegen Ion Țiriac und Guillermo Vilas für sich entscheiden konnten. Bis 1982 folgten weitere 13 Finalteilnahmen im Doppel, wovon er sich mit unterschiedlichen Partnern acht Titel sicherte. Besonders erfolgreich war er hierbei mit Brian Teacher als Doppelpartner. In diesem Zeitraum erreichte Manson im März 1980 zudem in Dayton zum ersten und einzigen Mal in seiner Karriere ein Einzelfinale auf der ATP Tour, in welchem er Wojciech Fibak unterlag. Sein größter Einzelerfolg wurde das Erreichen des Viertelfinals 1981 bei den US Open, während er im Doppel 1980 im Halbfinale der French Open stand, was dort sein bestes Abschneiden darstellte. Platz 17 im Januar 1981 wurde die höchste Doppelnotierung Mansons.
Nach 1982 erreichte Manson weder im Einzel noch im Doppel Fiunalrunden auf der ATP Tour. 1983 war sein größter Erfolg die Halbfinalteilnahme in der Doppelkonkurrenz von Los Angeles. Im Folgejahr siegte er bei zwei Turnieren der Challenger Tour im Doppel und bei einem Challenger im Einzel. 1985 folgte ein letzter Challenger-Titel in Jerusalem an der Seite von Amos Mansdorf. Im selben Jahr beendete Manson seine aktive Tenniskarriere.[2]
Im Jahr 1993 wurde er in die Southern California Jewish Sports Hall of Fame aufgenommen.[1]