Brunn (Ehingen)
Ortsteil der Gemeinde Ehingen (Mittelfranken)
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Brunn ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ehingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Brunn liegt in der Gemarkung Beyerberg.[3]
Brunn Gemeinde Ehingen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 7′ N, 10° 33′ O |
| Höhe: | 497–525 m ü. NHN |
| Einwohner: | 26 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91725 |
| Vorwahl: | 09835 |

Geografie
Der Weiler liegt in einer Waldlichtung am nördlich vorbeifließenden Moosgraben, der den Oberen und Unteren Brunnweiher speist und ein linker Zufluss des Lentersheimer Mühlbachs ist, der wiederum ein linker Zufluss der Wörnitz ist. Westlich des Ortes liegt der Höflesweiher. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Friedrichsthal (1,5 km westlich) bzw. die Kreisstraße AN 49 kreuzend nach Ehrenschwinden (0,7 km südöstlich).[4]
In Brunn gibt es einen kleinen Park mit einem kleinen See im Zentrum.
Geschichte
Das Hochgericht übte das ansbachische Oberamt Wassertrüdingen aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kastenamt Wassertrüdingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Brunn 5 Anwesen und ein Gemeindehirtenhaus gemeinsam mit Ehrenschwinden. Grundherren waren das Verwalteramt Waizendorf (2 Halbhöfe, 1 Söldengut) und das Kastenamt Wassertrüdingen (2 Halbhöfe).[5][6] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.[7]
Infolge des Gemeindeedikts wurde Brunn 1809 dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Beyerberg zugeordnet.[8] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Brunn am 1. Juli 1972 nach Ehingen eingemeindet.[7][9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus der Ältere (Ehingen) gepfarrt.[5] Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Herz Jesu (Bechhofen) gepfarrt.[19][21]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Brunn. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 457 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Bronn. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 320 (Digitalisat).
- Teresa Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 40). Michael Laßleben, Kallmünz 2018, ISBN 978-3-7696-6562-8.
Weblinks
- Brunn in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 27. November 2021.
- Brunn in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 17. September 2019.
- Brunn im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 19. April 2025.