Bruno Ziauddin
Schweizer Journalist und Autor
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Bruno Ziauddin (* 1965 in Zürich[1]) ist ein Schweizer Journalist und Autor. Seit 2022 ist er Chefredaktor vom Magazin.
Leben
Bruno Ziauddin ist der Sohn eines indischen Ingenieurs und einer Schweizer Krankenpflegerin.[2] Er wuchs in Zürich auf und studierte in London Politik, Geschichte und Volkswirtschaft.[3] Er ist schweizerisch-britischer Doppelbürger.[1]
Ziauddin war als Redaktor und Autor für verschiedene Titel tätig, unter anderem für das St. Galler Tagblatt, die Wochenendbeilage Das Magazin sowie das Süddeutsche Zeitung Magazin.[3] Von 2002 bis 2008 war er beim Wochenmagazin Die Weltwoche beschäftigt, erst in der Chefredaktion und später als Autor.[3] Ab Sommer 2009 bekleidete er bei der Frauenzeitschrift Annabelle die Position des Textchefs[4] und des stellvertretenden Chefredaktors.[5][6] Anfang 2015 wechselte er zurück zum Magazin.[3] Dort war er zunächst als stellvertretender Chefredaktor tätig[7], seit Sommer 2022 ist er Chefredaktor in Nachfolge von Finn Canonica.[8] Ziauddin wirkt zudem als Dozent für das MAZ – Institut für Journalismus und Kommunikation in Luzern.[7]
Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören der Bestseller Grüezi Gummihälse, ein satirisches Sachbuch, und die autobiographische Familienerzählung Curry-Connection (beide bei Rowohlt erschienen) sowie der Roman Bad News, in dem er seine Erfahrungen bei der Weltwoche verarbeitete.[9][5] Zuletzt erschien seine Essaysammlung Woher kommst du? – Identitätsfragen und andere Zumutungen.[10]
Werke
- Grüezi Gummihälse. Warum uns die Deutschen manchmal auf die Nerven gehen. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek 2008, ISBN 978-3-499-62403-2.
- Curry-Connection – Wie ich zu fünf Tanten, 34 Cousins und einem neuen Namen kam. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek 2010, ISBN 978-3-499-62548-0.
- Bad News. Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2016, ISBN 978-3-312-00690-8.
- Woher kommst du? Identitätsfragen und andere Zumutungen. essais agités, Zürich 2021, ISBN 978-3-038-53992-6.
Auszeichnungen
- 1997: Zürcher Journalistenpreis[11]
- 2007: Zürcher Journalistenpreis für den Artikel Das Beste zum Schluss in Die Weltwoche[12]
- 2008: Reporter des Jahres[6]