Burdajny

Dorf in Polen From Wikipedia, the free encyclopedia

Burdajny (deutsch Bordehnen) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Godkowo im Powiat Elbląski.

Vorlaubenhaus aus Bordehnen im Museum in Olsztynek
Schnelle Fakten Basisdaten, Wirtschaft und Verkehr ...
Burdajny
?
Burdajny (Polen)
Burdajny (Polen)
Burdajny
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Elbląg
Gmina: Godkowo
Geographische Lage: 54° 5′ N, 19° 51′ O
Einwohner: 62 (2021[1])
Postleitzahl: 14-407
Telefonvorwahl: (+48) 55
Kfz-Kennzeichen: NEB
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 513: (Elbląg–) KrosnoPasłękGodkowoOrnetaLidzbark WarmińskiKiwityWozławki
JankówkoOsiekPlajnyGrużajny
Eisenbahn: kein Bahnanschluss
Nächster int. Flughafen: Danzig
Schließen

Geographische Lage

Burdajny liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 13 Kilometer nordöstlich der Stadt Pasłęk bzw. 28 Kilometer nordöstlich der Kreismetropole Elbląg.

Geschichte

Im Dorf Bordehnen[2] lebten im Jahre 1820 132 Menschen.[3] Im Jahre 1874 wurde es in den neu errichteten Amtsbezirk Schmauch im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland, Regierungsbezirk Königsberg, aufgenommen.[4] Bereits am 18. August 1881 allerdings wurde es in den benachbarten Amtsbezirk Behlenhof umgegliedert.[5]

Die Einwohnerzahl Bordehnens belief sich im Jahre 1885 auf 230, im Jahre 1910 auf 188[3] und betrug im Jahre 1933 192 und im Jahre 1939 188.[6]

Im Jahre 1945 wurde das gesamte südliche Ostpreußen an Polen in Kriegsfolge abgetreten. Bordehnen erhielt die polnische Namensform „Burdajny“ und ist heute eine Ortschaft innerhalb der Gmina Godkowo im Powiat Elbląski, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Bordehnen resp. Burdajny war durch seine Vorlaubenhäuser bekannt. Eines dieser Häuser steht heute im Freilichtmuseum Skansen (Muzeum Budownictwa Ludowego) in der Stadt Olsztynek (Hohenstein).

Religion

Bis 1945 war Bordehnen in die evangelische Kirche Hermsdorf im Kirchenkreis Preußisch Holland in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union,[7] außerdem in die römisch-katholische Pfarrei St. Josef in der Stadt Preußisch Holland eingegliedert.[3]

Heute gehört Burdajny evangelischerseits zur St.-Georgs-Kirche in Pasłęk in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, sowie katholischerseits zur Pfarrei in Osiek im Dekanat Pasłęk I im Bistum Elbląg.

Verkehr

Burdajny liegt an der verkehrsreichen Woiwodschaftsstraße 513, die die Städte Elbląg, Pasłęk, Orneta und Lidzbark Warmiński miteinander verbindet und bis nach Wozławki führt. Innerhalb Burdajnys wird die Woiwodschaftsstraße von einer von Jankówko kommenden und bis nach Grużajny verlaufenden Nebenstraße gekreuzt.

Eine Bahnanbindung besteht für Burdajny nicht mehr. Von 1925 bis 1945 war Hensels die nächste Bahnstation. Sie lag an der heute nicht mehr existierenden Bahnstrecke (Elbing–) Schlobitten–Wormditt (–Allenstein).

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI