Burgos-Rundfahrt 2017

Spanisches Straßenradrennen From Wikipedia, the free encyclopedia

Die 39. Burgos-Rundfahrt 2017 war ein spanisches Straßenradrennen. Das Etappenrennen fand vom 1. bis zum 5. August 2017 statt. Es war Teil der UCI Europe Tour 2017 und dort in der Kategorie 2.HC eingestuft. Gesamtsieger wurde der Spanier Mikel Landa vom Team Sky.

Schnelle Fakten
Burgos-Rundfahrt 2017
Allgemeines
Ausgabe39. Burgos-Rundfahrt
RennserieUCI Europe Tour 2017 2.HC
Etappen5
Datum1. – 5. August 2017
Gesamtlänge760 km
AustragungslandESP Spanien
StartBurgos
ZielGletscherseen von Neila
Teams18
Fahrer am Start138
Fahrer im Ziel129
Durchschnitts­geschwindigkeit41,728 km/h
Offizielle WebseiteOffizielle Website
Ergebnis
SiegerESP Mikel Landa (Team Sky)
ZweiterESP Enric Mas (Quick-Step Floors)
DritterESP David de la Cruz (Quick-Step Floors)
PunktewertungESP Mikel Landa (Team Sky)
BergwertungESP Mikel Landa (Team Sky)
SprintwertungUSA Ben King (Dimension Data)
TeamwertungKAZ Astana
20162018
Dokumentation
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Teilnehmende Mannschaften

Etappen

Weitere Informationen Etappe, Datum ...
EtappeDatumEtappenortetypeLänge (km)Etappen­siegerGesamt­führender
1. Etappe 1. Aug.BurgosBurgos
Hügelige Etappe
Hügelige Etappe
151ESP Mikel LandaESP Mikel Landa
2. Etappe 2. Aug.OñaBelorado
Flachetappe
Flachetappe
153ITA Matteo TrentinESP Mikel Landa
3. Etappe 3. Aug.Ojo Guareña – Espinosa de los Monteros
Hochgebirgsetappe
Hochgebirgsetappe
173ESP Mikel LandaESP Mikel Landa
4. Etappe 4. Aug.Gumiel de IzánClunia
Hügelige Etappe
Hügelige Etappe
147ESP Carlos BarberoESP Mikel Landa
5. Etappe 5. Aug.Comunero de Revenga – Lagunas de Neila
Hochgebirgsetappe
Hochgebirgsetappe
136COL Miguel Ángel LópezESP Mikel Landa
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1. Etappe

Bestimmt wurde die Etappe bis 21 Kilometer vor dem Ziel von einer 15 Mann starken Spitzengruppe. Mit dabei waren in dieser Gruppe u. a. Tao Geoghegan Hart (Großbritannien/Sky) und Marc Soler (Spanien/Movistar). Die Gruppe hatte maximal vier Minuten Vorsprung. Anschließend fuhr Gatis Smukulis (Lettland/Delko) vom Feld weg. Allerdings wurde er gut 10 Kilometer vor dem Ziel wieder gestellt. Darauf setzten sich Lasse Norman Hansen (Dänemark/Aqua Blue Sport), Matteo Trentin (Italien/Quick Step), Mikel Landa (Spanien/Sky) und Sergei Tschernezki (Russland/Astana) am Alto del Castillo ab. Im bergauf führenden Zielsprint setzte sich Landa mit zwei Sekunden Vorsprung vor Tschernezki durch. Trentin und Hansen fielen zurück. Landa war damit erster Gesamtführender.[1]

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2. Etappe

Sieben Fahrer konnte sich vom Feld absetzen kurz nach dem Start absetzen: Ben King (USA/Dimension Data), Sjoerd van Ginneken (Niederlande/Rompoot), Luis Mas (Spanien/Caja Rural), Juan Felipe Osorio (Kolumbien/Manzana Postobon), Daniel Diaz (Argentinien/Delko), Alexandre Pichot (Frankreich/Direct Energie) und Ibai Salas (Spanien/Burgos-BH). Die Gruppe hatte maximal vier Minuten Vorsprung. Alle Ausreißer waren bis 10 Kilometer vor dem Ziel wieder eingefangen vom Feld. Vier Kilometer vor dem Ziel attackierte Gianni Moscon (Italien/Sky). Moscon wurde kurz darauf wieder eingeholt und es kam zum Massensprint. Diesen Sprint gewann Matteo Trentin (Italien/Quick Step) vor Adam Blythe (Großbritannien/Aqua Blue Sport). Mikel Landa verteidigte die Gesamtwertung.[2]

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3. Etappe

Zehn Fahrer setzten sich kurz nach dem Startschuss ab, u. a. mit Pieter Serry (Belgien/Quick Step) und Gatis Smukulis (Lettland/Delko). Die Ausreißer hatten maximal 3:40 Minuten Vorsprung. Am letzten Zwischensprint des Tages (48 Kilometer vor dem Ziel) setzte sich Smukulis von seinen Fluchtgefährten ab. Smukulis wurde erst sechs Kilometer vor dem Ziel, im Schlussanstieg des Picon Blancos, vom Feld wieder eingeholt. Zuvor wurden alle weiteren Ausreißer eingeholt. Drei Kilometer vor dem Ziel attackierte Mikel Landa (Spanien/Sky). Ihm konnte nur David de la Cruz (Spanien/Quick Step). Hinter den beiden konnte sich ein Trio mit Enric Mas (Spanien/Quick Step), Jaime Roson (Spanien/Caja Rural) und Miguel Ángel López (Kolumbien/Astana) bilden. Doch das Trio konnte nicht mehr die Lücke zum Spitzenduo schließen. 200 Meter vor dem Ziel sprintete Landa los und de la Cruz konnte ihm nicht folgen. Landa gewann damit die Etappe und behielt die Gesamtführung.[3]

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Etappenergebnis
FahrerTeamZeit
1. ESP Mikel Landa Team Sky4 h 36 min 40 s
2. ESP David de la Cruz Quick-Step Floors+ 9 s
3. ESP Enric Mas Quick-Step Floors+ 41 s
4. ESP Jaime Rosón Caja Rural-Seguros RGA+ 47 s
5. COL Miguel Ángel López Astana+ 55 s
6. ESP Igor Antón Dimension Data+ 1 min 06 s
7. ERI Merhawi Kudus Dimension Data+ 1 min 24 s
8. ITA Gianni Moscon Team Sky+ 1 min 27 s
9. NED Jetse Bol Manzana Postobón+ 1 min 33 s
10. ESP Sergio Pardilla Caja Rural-Seguros RGA+ 1 min 34 s
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Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. ESP Mikel Landa purple jersey, general classificationPunktewertungBergwertungTeam Sky11 h 41 min 32 s
2. ESP David de la Cruz Quick-Step Floors+ 27 s
3. ESP Enric Mas Quick-Step Floors+ 46 s
4. ESP Jaime Rosón Caja Rural-Seguros RGA+ 54 s
5. COL Miguel Ángel López Astana+ 1 min 02 s
6. ESP Igor Antón Dimension Data+ 1 min 13 s
7. ERI Merhawi Kudus Dimension Data+ 1 min 31 s
8. ITA Gianni Moscon Team Sky+ 1 min 34 s
9. NED Jetse Bol Manzana Postobón+ 1 min 40 s
10. RUS Sergei Tschernezki Astana+ 1 min 42 s
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4. Etappe

Fünf Fahrer setzten sich nach zehn Kilometern ab. Mit dabei war u. a. Ben King (USA/Dimension Data). Die Ausreißer hatten maximal vier Minuten Vorsprung und waren 12 Kilometer vor dem Ziel eingeholt vom Feld. Damit kam es zum Massensprint in Clunia. Dort gab es zum Schluss die sechs Prozent steile Zielgerade zu bewältigen. Der aus Burgos stammende Radprofi Carlos Barbero (Spanien/Movistar) meisterte dies am besten und gewann die Etappe. Hinter ihm folgten Gianni Moscon (Italien/Sky) und Julian Alaphilippe (Frankreich/Quick Step). Mikel Landa behielt weiterhin die Gesamtführung.[4]

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Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. ESP Mikel Landa purple jersey, general classificationPunktewertungBergwertungTeam Sky15 h 01 min 00 s
2. ESP David de la Cruz Quick-Step Floors+ 27 s
3. ESP Enric Mas Quick-Step Floors+ 46 s
4. ESP Jaime Rosón Caja Rural-Seguros RGA+ 54 s
5. COL Miguel Ángel López Astana+ 1 min 02 s
6. ESP Igor Antón Dimension Data+ 1 min 13 s
7. ERI Merhawi Kudus Dimension Data+ 1 min 31 s
8. ITA Gianni Moscon Team Sky+ 1 min 31 s
9. NED Jetse Bol Manzana Postobón+ 1 min 40 s
10. RUS Sergei Tschernezki Astana+ 1 min 42 s
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5. Etappe

Nach etwa 50 Kilometer gefahrenen Kilometer setzten sich 14 Fahrer vom Feld. In dieser Gruppe waren u. a. Julian Alaphilippe (Frankreich/Quick Step), Tao Geoghegan Hart (Großbritannien/Sky), Ben King (USA/Dimension Data) und Lawrence Warbasse (USA/Aqua Blue Sport) vertreten. Maximal hatten die Ausreißer etwa zwei Minuten Vorsprung und gut zehn Kilometer vor dem Ziel waren alle wieder gestellt. Zwei Kilometer vor dem Ziel griff Mikel Landa (Spanien/Sky), in einem Abschnitt bis zu 18 Prozent steil, an. Während David de la Cruz (Spanien/Quick Step) zurückfiel, nach dem er Landa folgen konnte, fuhr Miguel Ángel López (Kolumbien/Astana) mit Enric Mas (Spanien/Quick Step) zu Landa auf. Im Schlusssprint gewann Lopez vor Mas und Landa. Landa gewann damit die Gesamtwertung. Erstmals seit 2011 gab es ein rein spanisches Podium mit Landa vor de la Cruz und Mas.[5]

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Gesamtwertung

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Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. ESP Mikel Landa purple jersey, general classificationPunktewertungBergwertungTeam Sky18 h 12 min 47 s
2. ESP Enric Mas Quick-Step Floors+ 40 s
3. ESP David de la Cruz Quick-Step Floors+ 46 s
4. COL Miguel Ángel López Astana+ 51 s
5. ESP Jaime Rosón Caja Rural-Seguros RGA+ 1 min 18 s
6. ESP Igor Antón Dimension Data+ 1 min 37 s
7. ESP Daniel Moreno Movistar Team+ 2 min 13 s
8. RUS Sergei Tschernezki Astana+ 2 min 19 s
9. ERI Merhawi Kudus Dimension Data+ 2 min 40 s
10. NED Jetse Bol Manzana Postobón+ 2 min 49 s
Quelle: ProCyclingStats
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Wertungen im Tourverlauf

Weitere Informationen Etappe, Etappensieger ...
Etappe Etappensieger Gesamtwertung
Punktewertung
Bergwertung
Nachwuchswertung
Sprintwertung
Teamwertung
1 Mikel Landa Mikel Landa Mikel Landa Mikel Landa Enric Mas Ben King Team Sky
2 Matteo Trentin Daniel Diaz
3 Mikel Landa Mikel Landa Astana Pro Team
4 Carlos Barbero
5 Miguel Ángel López
Wertungssieger Mikel Landa Mikel Landa Mikel Landa Enric Mas Ben King Astana
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Einzelnachweise

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