Burgsponheim
Gemeinde in Deutschland
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Burgsponheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rüdesheim an.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 50′ N, 7° 43′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Bad Kreuznach | |
| Verbandsgemeinde: | Rüdesheim | |
| Höhe: | 235 m ü. NHN | |
| Fläche: | 1,1 km² | |
| Einwohner: | 217 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 197 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 55595 | |
| Vorwahl: | 06758 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KH | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 33 019 | |
| LOCODE: | DE GVO | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Nahestraße 63 55593 Rüdesheim | |
| Website: | www.burgsponheim.de | |
| Ortsbürgermeisterin: | Simone Bopp-Schmid | |
| Lage der Ortsgemeinde Burgsponheim im Landkreis Bad Kreuznach | ||
Geographie
Geschichte
Die Burg Sponheim wurde im Jahr 1127 erstmals urkundlich erwähnt. Anfang des 13. Jahrhunderts verlegten die Grafen von Sponheim ihren Regierungssitz nach Kreuznach.
- Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Burgsponheim, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]
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Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Burgsponheim besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.[4]
Bürgermeister
Simone Bopp-Schmid wurde 2014 Ortsbürgermeisterin von Burgsponheim.[5] Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde sie mit einem Stimmenanteil von 80,39 % in ihrem Amt bestätigt.[6] Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde sie ohne Gegenkandidat mit 86,7 % der Stimmen erneut wiedergewählt.[7]
Kultur und Sehenswürdigkeiten



Im Jahr 2002 wurde der Ort als Sieger des Landeswettbewerbes „Unser Dorf soll schöner werden“ auf Kreisebene mit dem 1. Platz ausgezeichnet.
Sehenswert ist die Ruine der Stammburg der Grafen von Sponheim.
Literatur
- Edeltrud Boos: Die Einwohner der Bürgermeisterei Waldböckelheim 1798–1912. Ein Ortsfamilienbuch ab 1798 bis 1912 der Gemeinden Bockenau, Boos, Burgsponheim, Oberstreit, Schloßböckelheim, Sponheim, Thalböckelheim und Waldböckelheim in 3 Bänden. 2025, Band I (A–H): ISBN 978-94-038-3245-6, Band II (I–R): ISBN 978-94-038-3246-3, Band III (S–Z): ISBN 978-94-038-3247-0.
Wirtschaft und Infrastruktur
Der Ort war jahrhundertelang von Landwirtschaft und Weinbau geprägt. In den letzten dreißig Jahren hat er eine Wandlung zu einer fast reinen Wohngemeinde vollzogen.
Burgsponheim besaß von 1895 bis 1936 einen Bahnhof an der schmalspurigen Bahnstrecke Bad Kreuznach–Winterburg. Omnibusse und ein Lastkraftwagen lösten deren Verkehr ab.
Weblinks
- Internetpräsenz der Ortsgemeinde Burgsponheim
- Kurzporträt von Burgsponheim ( vom 12. Februar 2013 im Webarchiv archive.today) bei SWR Fernsehen
- Literatur über Burgsponheim in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
