Busigny

französische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Busigny ist eine französische Kleinstadt mit 2.435 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Cambrai und zum Kanton Le Cateau-Cambrésis. Die Einwohner werden Croquands oder Busignois und Busignoises genannt.

Schnelle Fakten
Busigny
Busigny (Frankreich)
Busigny (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Hauts-de-France
Département (Nr.) Nord (59)
Arrondissement Cambrai
Kanton Le Cateau-Cambrésis
Gemeindeverband Caudrésis et Catésis
Koordinaten 50° 2′ N,  28′ O
Höhe 129–180 m
Fläche 16,47 km²
Einwohner 2.435 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 148 Einw./km²
Postleitzahl 59137
INSEE-Code
Website www.busigny.fr

Rathaus (Hôtel de ville)
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Geographie

Die Kleinstadt Busigny liegt an der Grenze zum Département Aisne, 25 Kilometer südöstlich von Cambrai. Umgeben wird Busigny von den Nachbargemeinden Maurois im Nordwesten und Norden, Honnechy im Norden, Saint-Souplet im Nordosten, Molain im Osten, Vaux-Andigny im Südosten, Becquigny im Süden, Prémont im Südwesten sowie Maretz im Westen.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr196219681975198219901999200620122020
Einwohner313931203046263623852429251225572440
Quellen: Cassini und INSEE

Wirtschaft

Unternehmen A. Dehé & Cie

Scheuchzer-Schotterreinigungs­maschine der Firma Dehé

A. Dehé & Cie war ein in Busigny ansässiges Gleisbaunternehmen, das Maschinen von Collet-Loiseau und Scheuchzer für die Oberbausanierung verwendete, z. B. auf einer Baustelle des Chemin de fer d’Alsace-Lorraine. Dort wurde das Schotterbett bis 0,90 m unterhalb der Schienenenunterkante ausgehoben, gesiebt, wieder eingefüllt und verdichtet.[1]

Die Firma Dehé wurde 1879 gegründet, schloss sich 1989 mit Cogifer zusammen und firmierte ab 1993 als Dehé Cogifer TP. 1995 gründeten und Cogifer und Spie Drouard als 50/50-Joint-Venture die ETF (European Railway Works), woraufhin die Marke Dehé nicht mehr verwendet wurde.[2]

Sehenswürdigkeiten

Kirche Saint-Martin
Türme (Reste des alten Schlosses von Busigny)
  • Kirche Saint-Martin aus dem 16. Jahrhundert (1542 geweiht), weitgehend im 19. Jahrhundert umgebaut
  • Kapelle Saint-Urbain
  • Reste des früheren Schlosses von Busigny (Fassaden und Dächer der beiden verbliebenen Türme aus dem 18. Jahrhundert sind seit 1978 als Monument historique eingeschrieben)
  • Britischer Militärfriedhof
  • Wasserturm

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 544–545.
Commons: Busigny – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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