Bönstadt

Stadtteil von Niddatal From Wikipedia, the free encyclopedia

Bönstadt ist ein Stadtteil von Niddatal im osthessischen Wetteraukreis.

Schnelle Fakten Stadt Niddatal ...
Bönstadt
Stadt Niddatal
Koordinaten: 50° 17′ N,  51′ O
Höhe: 137 (123–172) m ü. NHN
Fläche: 10,72 km²[1]
Einwohner: 1638 (2022)[2]
Bevölkerungsdichte: 153 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Dezember 1970
Postleitzahl: 61194
Vorwahl: 06034
Bild von Bönstadt
Schließen

Geographie

Bönstadt liegt in der Wetterau (naturräumliche Teileinheit Heldenbergener Wetterau) südöstlich von Assenheim.

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Bönstadt unter dem Namen Benstad stammt aus dem Jahr 1184.[3] Die Familie des damals erwähnten Eberhard von Benstad ist noch im Jahre 1232 nachweisbar. Der Ort war Besitz der Herren von Falkenstein und später der Grafschaft Büdingen-Ysenburger gehörte zum Burgfrieden und Gericht der Burg Assenheim.[1]

Im Jahr 1326 wurde eine Kirche erbaut, die 1559 erweitert wurde. Sie stand unter dem Patronatsrecht des Prämonstratenserklosters Ober-Ilbenstadt.[1]

Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Zum 1. Dezember 1970 fusionierten die Stadt Assenheim und die bis dahin selbständigen Gemeinden Bönstadt und Ilbenstadt im Zuge der Gebietsreform in Hessen freiwillig zur neuen Stadt Niddatal[4][5] und mit ihr kam Bönstadt am 1. August 1972 zum Wetteraukreis. Ortsbezirke nach der Hessischen Gemeindeordnung wurden nicht errichtet.

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,[Anm. 1] denen Bönstadt angehört(e):[3][6][7]

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Bönstadt 1587 Einwohner. Darunter waren 108 (6,8 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 263 Einwohner unter 18 Jahren, 654 zwischen 18 und 49, 348 zwischen 50 und 64 und 321 Einwohner waren älter.[9] Die Einwohner lebten in 648 Haushalten. Davon waren 168 Singlehaushalte, 189 Paare ohne Kinder und 228 Paare mit Kindern, sowie 48 Alleinerziehende und 18 Wohngemeinschaften. In 129 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 420 Haushaltungen lebten keine Senioren.[9]

Einwohnerentwicklung

Bönstadt: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
 
929
1840
 
1.100
1846
 
1.149
1852
 
1.114
1858
 
1.215
1864
 
993
1871
 
939
1875
 
950
1885
 
943
1895
 
930
1905
 
1.150
1910
 
1.256
1925
 
1.336
1939
 
1.288
1946
 
2.027
1950
 
2.104
1956
 
2.084
1961
 
2.089
1967
 
2.408
1970
 
2.504
1980
 
?
1990
 
?
2000
 
?
2007
 
1.668
2011
 
1.587
2016
 
1.597
2020
 
1.638
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[3]; Stadt Niddatal[10]; Zensus 2011[9]

Religion

Turm der hist. Kirche

Die katholische Pfarrei St. Nikolaus in Wickstadt ist auch für die Ortsteile Bönstadt und Assenheim zuständig. Bönstadt hat mit Kaichen gemeinsam eine evangelische Kirchengemeinde.

Historische Religionszugehörigkeit

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Niddatal Abschnitt Bönstadt

Freizeitgelände u. a. mit großer Teichanlage, Brunnen, Langer Gang, eine Getränke Oase sowie den Fußballverein KSG Bönstadt (die KSG)

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Südlich des Ortes verläuft die Landesstraße 3188.

Öffentliche Einrichtungen

In Bönstadt gibt es einen Kindergarten und einen Freiwilligen Feuerwehrverein.

Persönlichkeiten

  • Johannes Schmidt (* 1684 in Bönstadt; † 1761 in Mautern an der Donau), Bildhauer

Anmerkungen und Einzelnachweise

Literatur

Related Articles

Wikiwand AI