CaixaBank

Bank in Spanien From Wikipedia, the free encyclopedia

CaixaBank, S.A. mit Verwaltung in Barcelona und rechtlichem Sitz in Valencia, ist die drittgrößte spanische Bank (2023) mit 20 Mio. Privatkunden, über 44.700 Mitarbeitern und 4.199 Geschäftsstellen.[3] Die börsennotierte CaixaBank ging 2011 aus der ehemals als Sparkasse geführten „la Caixa“ hervor.

Schnelle Fakten Staat, Sitz ...
  CaixaBank
Staat Spanien Spanien
Sitz Valencia
Rechtsform Sociedad Anónima (Aktiengesellschaft)
ISIN ES0140609019
BIC CAIXESBBXXX[1]
Gründung 1904 (Gründung von "la Caixa")
Website www.caixabank.com
Geschäftsdaten 2023[2]
Bilanzsumme 500,024 Mrd. Euro (2023)
Einlagen 392,966 Mrd. Euro
Kundenkredite 334,586 Mrd. Euro
Mitarbeiter 36.225
Geschäftsstellen 4.191
Leitung
Verwaltungsrat Jordi Gual Solé
Vorstand José Ignacio Goirigolzarri
Unternehmensleitung Gonzalo Gortázar Rotaeche (Consejero Delegado)
Schließen

Hintergrund

Die Anfänge der CaixaBank gehen auf die ehemalige Sparkasse „La Caixa“ mit ihren Industriebeteiligungen und einem umfangreichen Immobilienportefeuille zurück. Sie wurde 2007 aus der börsennotierten Investmentgesellschaft Criteria CaixaCorp gegründet. Im Zuge einer tiefgreifenden Restrukturierung wurde 2011 das gesamte operative Bank- und Versicherungsgeschäft sowie alle Bank- und Versicherungsbeteiligungen der Caixa an die börsennotierte Criteria CaixaCorp übertragen und diese in CaixaBank umbenannt; gleichzeitig wurden die Industriebeteiligungen und das Immobilienportefeuille der Criteria CaixaCorp ausgelagert. 2014 löste sich La Caixa auf und ging in den öffentlich-rechtlichen Träger (Fundacion Bancaria "la Caixa") über. Die Criteria Caixa Holding bekam die Anteile, die La Caixa an der Caixa Bank hielt. Die Stiftung kontrolliert über diese Holding den Caixa Konzern. Der Anteil von 76 % an der CaixaBank ist zwischenzeitlich auf heute 40 % abgesunken.[4]

Der La Caixa Konzern wird von der Fundación la Caixa über die Investmentgesellschaft CriteriaCaixa mit einem Kapital von 37.252 Millionen Euro kontrolliert. Die Gruppe La Caixa ist die größte Unternehmensholding Spaniens.

Anfang Oktober 2017 entschied der Verwaltungsrat der Bank, den rechtlichen Sitz von Barcelona nach Valencia zu verlegen, nachdem erhebliche rechtliche Unsicherheiten im Zuge des katalanischen Unabhängigkeitsreferendums drohten. Die Arbeitsplätze in der Hauptverwaltung in Barcelona sind davon kurzfristig nicht betroffen.[5] Als neuen Hauptsitz bezog die Bank das Gebäude der Banco de Valencia im Zentrum Valencias.[6]

Expansion und Fusionen

Im August 2012 wurde die Banca Cívica übernommen.[7] Ende 2012 übernahm das Unternehmen das notverstaatlichte Kreditinstitut Banco de Valencia vom spanischen Bankenrettungsfonds FROB.[8] 2014 erwarb die CaixaBank von Barclays für 800 Millionen Euro das spanische Firmen- und Privatkundengeschäft sowie die Vermögensverwaltung.[9]

CaixaBank ist seit 2018 auch Eigentümer der portugiesischen Banco Português de Investimento.[10]

Im September 2020 wurde der Zusammenschluss der CaixaBank mit Bankia beschlossen und am 26. März 2021 juristisch vollzogen.[11] Das fusionierte Unternehmen ist damit das größte Kreditinstitut Spaniens.[12][13]

Beteiligungen

Die Unternehmensholding CriteriaCaixa verwaltet das Vermögen der Fundacion LaCaixa. CriteriaCaixa hält 44 % der Anteile der CaixaBank. Diese und Naturgy erzeugen über die Dividenden die meisten Einnahmen für CriteriaCaixa und darüber hinaus der Fundacion LaCaixa.[14]

Weitere 40 % der Beteiligungen sind Investitionen in Unternehmen wie Naturgy (25,99 %), BEA (19,25 %), Interparking, Colonial, Aigues de Barcelona (15 %), Telefónica (9,99 %), (ACS 9,36 %), Insursa, Veolia (5 %) und andere Investitionen (4 %). Liquiditätsportofolio (12 %).[15]

Verschiedenes

Das seit 1980 verwendete Logo, ein blauer Seestern mit einem gelben und einem roten Punkt, ist einem Werk Joan Mirós entnommen. Die Fundation La Caixa hat im Jahre 2025 655 Millionen Euro für soziale Zwecke verwendet.[16]

Siehe auch

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI