Callac

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Callac (bretonisch: Kallag) ist eine französische Gemeinde mit 2.312 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Guingamp und zum Kanton Callac, dessen Bureau centralisateur sich in der Gemeinde befindet.

Schnelle Fakten Kallag ...
Callac
Kallag
Callac (Frankreich)
Callac (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Bretagne
Département (Nr.) Côtes-d’Armor (22)
Arrondissement Guingamp
Kanton Callac
Gemeindeverband Guingamp-Paimpol Agglomération
Koordinaten 48° 24′ N,  26′ W
Höhe 116–291 m
Fläche 33,03 km²
Einwohner 2.312 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 70 Einw./km²
Postleitzahl 22160
INSEE-Code
Website www.mairie-callac.fr

Bahnhof von Callac
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Geographie

Die Gemeinde liegt rund 30 Kilometer südwestlich von Guingamp und 20 Kilometer nordöstlich von Carhaix-Plouguer. Nachbargemeinden von Callac sind:

Der Ort selbst liegt im Süden des Gemeindegebietes, am linken Ufer des Flusses Hyère, der für die Entwässerung des Gebietes zur Aulne sorgt.

Verkehrsanbindung

Die Gemeinde wird hauptsächlich von der Départementsstraße D787 versorgt, die von Guingamp über Callac nach Carhaix-Plouguer führt. In derselben Relation verläuft auch eine Bahnlinie, die in Callac einen Bahnhof hat.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr196219681975198219901999200620122020
Einwohner300230433024287225922459237522792233

Sehenswürdigkeiten

  • Reste der Kirche von Botmel aus dem 16. Jahrhundert; seit 1927 als Monument historique eingeschrieben[1]
  • Gallo-Römische Brücke über die Hyère
  • Dorfkirche Saint-Laurent, erbaut 1875–1877
  • Kapelle Sainte-Barbe aus dem 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Pierre de l’Isle aus dem 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Treffin (auch Sainte-Tréphine) aus dem 15. Jahrhundert
  • Mehrere Herrenhäuser (Keranquéré, Kerlousouarn, Kermabilo und L’Isle) aus dem 16. und 17. Jahrhundert
  • Reste der Stadtmauer
  • 12 Mühlen
  • Tumulus aus der Bronzezeit in Saint-Tréfin
  • Überreste einer mittelalterlichen Motte in Kernormand
  • Denkmal für die Gefallenen[2]

Quelle:[3][4]

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 110–111.

Einzelnachweise

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