Cambira

Gemeinde im Bundesstaat Paraná, Brasilien From Wikipedia, the free encyclopedia

Cambira ist ein brasilianisches Munizip im Bundesstaat Paraná. Es hat 9.460 Einwohner (2022), die sich Cambirenser nennen. Seine Fläche beträgt 163 km². Es liegt 810 Meter über dem Meeresspiegel.

Gründung22. Oktober 1961Vorlage:Infobox Ort in Brasilien/Wartung
Schnelle Fakten Município de, Symbole ...
Município de
Cambira
Cambira (Brasilien)
Cambira (Brasilien)
Koordinaten 23° 36′ S, 51° 35′ W
Lage des Munizips im Bundesstaat Paraná
Symbole
Flagge
Gründung 22. Oktober 1961Vorlage:Infobox Ort in Brasilien/Wartung
Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat Paraná
Região intermediária Londrina
Região imediata Apucarana
Mesoregion Norte Central Paranaense
Mikroregion Apucarana
Höhe 819 m
Klima gemäßigt warm (Cfa)
Fläche 163 km²
Einwohner 9460 (Volkszählung 2022)
Dichte 58 Ew./km²
Gemeindecode IBGE: 4103800
Politik
Stadtpräfekt Ana Lucia (2025–2028)
Partei MDB
HDI 0,725 (2010)
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Etymologie

Der Name stammt von einer Kletterpflanze mit dunkelroten Blüten, die in der Gegend in großen Mengen vorkommt. Die Siedlung wurde ursprünglich São José do Cambira do Cambira benannt.[1]

Geschichte

Besiedlung

Die ersten Eingriffe in das Land, von denen wir wissen, dass sie definitiv in Cambira stattfanden, erfolgten 1942 mit der Aufteilung zur Kolonisierung durch die Companhia de Terras Norte do Paraná (heutige Companhia Melhoramentos Norte do Paraná). Von Apucarana her wurden Wege durch den Urwald angelegt und landwirtschaftliche Parzellen abgegrenzt.

Als die Pioniere Cecilio Nakad, Geraldo Marcato und Júlio Sapatini in der Region ankamen, erwarben sie Land von der Kolonisationsgesellschaft und begannen mit der Anlage des künftigen Dorfes, das den Namen São José do Cambira erhielt.

Angesichts der Fruchtbarkeit des Bodens strömten viele Menschen dorthin, und dank der gewährten Kauferleichterungen ließen sich in kurzer Zeit Hunderte von neuen Eigentümern nieder.[1]

Erhebung zum Munizip

Cambira wurde durch das Staatsgesetz Nr. 4338 vom 25. Januar 1961 mit diesem Namen (ohne den Zusatz São José) in den Rang eines Munizips erhoben und am 22. Oktober 1961 als Munizip installiert.[1]

Geografie

Fläche und Lage

Cambira liegt auf dem Terceiro Planalto Paranaense (der Dritten oder Guarapuava-Hochebene von Paraná) auf 23° 34′ 58″ südlicher Breite und 51° 34′ 40″ westlicher Länge. Es hat eine Fläche von 163 km².[2] Es liegt auf einer Höhe von 810 Metern.[3]

Geologie und Böden

Die Böden bestehen aus der fruchtbaren Terra-Roxa.

Vegetation

Das Biom von Cambira ist Mata Atlântica.[2]

Klima

In Cambira herrscht gemäßigt warmes Klima. Die meiste Zeit im Jahr ist mit erheblichem Niederschlag zu rechnen. Selbst im trockensten Monat fällt eine Menge Regen. Die Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger lautet Cfa. Es herrscht im Jahresdurchschnitt eine Temperatur von 20,7 °C. Innerhalb eines Jahres gibt es 1829 mm Niederschlag.[4]

Gewässer

Der Teil des Gemeindegebiets nördlich der BR-376 wird über den Ribeirão dos Dourados zum Pirapó entwässert. Der südliche Teil liegt im Einzugsgebiet des Ivaí.

Straßen

Cambira liegt an der Nationalstraße BR-376, der Rodovia do Café. Von ihr zweigt hier die PR-170 nach Süden in Richtung Novo Itacolomi ab.

Nachbarmunizipien

Mandaguari
Jandaia do Sul Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Apucarana
Marumbi Novo Itacolomi

Stadtverwaltung

Bürgermeisterin: Ana Lucia, MDB (2025–2028)[5]

Vizebürgermeister: Antônio Ricardo Coelho De Farias (2025–2028)[6]

Demografie

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner Stadt Land
1970 20.236 11 % 89 %
1980 12.026 24 % 76 %
1991 9.793 39 % 61 %
2000 6.688 63 % 37 %
2010 7.236 76 % 24 %
2022 9.460
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Quelle: IBGE, bis 2010: Volkszählungen[7] und Volkszählung 2022

Ethnische Zusammensetzung

Weitere Informationen Gruppe *, wer sich als … ...
Gruppe * 1991 2000 2010 wer sich als …
Weiße 79,2 % 76,2 % 71,8 % weiß bezeichnet
Schwarze 4,2 % 3,6 % 4,8 % schwarz bezeichnet
Gelbe 0,0 % 0,4 % 0,4 % von fernöstlicher Herkunft wie japanisch, chinesisch, koreanisch etc. bezeichnet
Braune 16,5 % 19,2 % 23,1 % braun oder als Mischung aus mehreren Gruppen bezeichnet
Indigene 0,0 % 0,0 % 0,0 % Ureinwohner oder Indio bezeichnet
ohne Angabe 0,0 % 0,6 % 0,0 %
Gesamt 100,0 % 100,0 % 100,0 %
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*) Anmerkung: Das IBGE verwendet für Volkszählungen ausschließlich diese fünf Gruppen. Es verzichtet bewusst auf Erläuterungen. Die Zugehörigkeit wird vom Einwohner selbst festgelegt.[8]

Quelle: IBGE (Stand: 1991, 2000 und 2010)[9]

Commons: Cambira – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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