Candelaria pacifica

Art der Gattung Candelaria From Wikipedia, the free encyclopedia

Candelaria pacifica (zuweilen auch Pazifische Leuchterflechte) ist eine Flechtenart, die Baumrinde besiedelt und erst 2011 als eigene Art beschrieben wurde.

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Candelaria pacifica

Candelaria pacifica

Systematik
Klasse: Candelariomycetes
Unterklasse: Candelariomycetidae
Ordnung: Candelariales
Familie: Candelariaceae
Gattung: Candelaria
Art: Candelaria pacifica
Wissenschaftlicher Name
Candelaria pacifica
(M.Westb.) Arup
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Beschreibung und ähnliche Arten

Das oft größere Flächen bedeckende Lager von Candelaria pacifica erscheint schuppig und besteht oft fast nur aus Blastidien (bläschenartigen, vegetativen Vermehrungseinheiten) mit wenigen gut entwickelten Läppchen. Die Thallus-Unterseite ist weißlich bis grünlich, spinnwebig und unberindet. Es werden nur wenige und undeutlich ausgebildete Rhizinen-artige Strukturen entwickelt. Je Ascus sind acht Sporen vorhanden.[1]

Die Leuchterflechten sind in Europa mit zwei Arten vertreten: Candelaria concolor und Candelaria pacifica, die erst 2011 zunächst für Nordamerika als neue Art beschrieben wurde, bevor sie auch in Europa nachgewiesen wurde[2]. Vorkommen wurden zuvor oft mit Candelaria concolor verwechselt. Hauptunterschiede betreffen die Unterseite, die bei C. concolor weiß, glänzend und berindet ist, die bei C. concolor meist deutlich und kräftig entwickelten Rhizinen, die deutlicher gelappte, oft rosettige Oberfläche sowie bei C. concolor vielsporigen Asci.

Von ähnlichen Arten der Gattung Xanthoria können beide Arten durch negative KOH-Reaktion (also ausbleibende Rotfärbung beim Beträufeln mit Kalilauge) unterschieden werden.

Verbreitung

Verbreitungsschwerpunkte liegen im westlichen Nordamerika und in Nordwesteuropa. Neben Skandinavien werden zunehmend Funde auch aus anderen europäischen Ländern beschrieben, so den Niederlanden, Estland, Russland und der Türkei.

Eine Untersuchung im Raum Aachen erbrachte Vorkommen auf Straßenbäumen und Bäumen in parkartiger, halboffener Landschaft und ebenso weite Verbreitung wie C. concolor, aber in deutlich geringerer Häufigkeit. Auch Nachweise aus Österreich liegen vor.[3]

Sonstiges

Einzelnachweise

Literatur

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