Capdenac-Gare
französische Gemeinde im Département Aveyron
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Capdenac-Gare [] ist eine französische Stadt und Gemeinde mit 4440 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Aveyron in der Region Okzitanien (bis 2015: Midi-Pyrénées).
| Capdenac-Gare | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Okzitanien | |
| Département (Nr.) | Aveyron (12) | |
| Arrondissement | Villefranche-de-Rouergue | |
| Kanton | Lot et Montbazinois | |
| Gemeindeverband | Grand-Figeac | |
| Koordinaten | 44° 34′ N, 2° 5′ O | |
| Höhe | 156–223 m | |
| Fläche | 20,21 km² | |
| Einwohner | 4.440 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 220 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 12700 | |
| INSEE-Code | 12052 | |
| Website | www.capdenacgare.fr | |
Blick über den Lot auf Capdenac-Gare | ||
Geografie
Der Ort liegt am Fluss Lot, sieben Kilometer von Figeac entfernt an der Grenze zum Département Lot. Am südwestlichen Stadtrand verläuft das Flüsschen Diège und mündet in den Lot.
Geschichte
Während Capdenac-le-Haut zum Département Lot gehört, gehört Capdenac-Gare zum Département Aveyron. Capdenac-Gare entstand aus einem alten Oppidum. Der Bahnhof von Capdenac sorgte für eine gute wirtschaftliche Grundlage in der ländlich geprägten Region.
Die Burg war seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der Familie Empare. 1622 gab es eine Schlacht um den Ort. Der Burgherr erhielt für seine Teilnahme ein Lob von Ludwig XIII. Die ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert stammende Burg, die 1762 wieder aufgebaut wurde, wurde im Zuge der Revolution verkauft. Sie ist Namensgeberin des Weilers Saint-Julien-d’Empare, der zur Gemeinde gehört. Die Burg hatte ursprünglich vier Ecktürme, heute existieren noch drei. Die Burg, die sich seit 1795 in Privatbesitz befindet, wurde seit 1970 restauriert. Seit dem 10. November 1977 ist sie ein Baudenkmal.[1]
Demografie
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2008 | 2016 |
| Einwohner | 5520 | 5937 | 5840 | 5365 | 4818 | 4587 | 4553 | 4549 |
Altersstruktur
17 Prozent der Bevölkerung sind 19 Jahre alt oder jünger. 16 Prozent der Bevölkerung sind 75 Jahre alt oder älter.[2]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Burg (Monument historique)
- Bahnhof
Verkehr

Der Bahnhof Capdenac, in Capdenac-Gare gelegen, wurde 1858 von der Compagnie du chemin de fer de Paris à Orléans (PO) an der Bahnstrecke Brive-la-Gaillarde–Toulouse-Matabiau eröffnet. Im selben Jahr ging der Abschnitt Capdenac–Saint-Christophe der Bahnstrecke Capdenac–Rodez in Betrieb. 1986 folgte die Bahnstrecke Cahors–Capdenac, womit er zum Kreuzungsbahnhof wurde. Um den Bahnhof entwickelte sich die Stadt Capdenac-Gare.
Die Strecke von Cahors verlor 1980 den Personen- und 1989 auch den Güterverkehr. 2011 wurde sie endgültig stillgelegt. Aktuell wird der Bahnhof Capdenac von Regionalzügen des TER Occitanie aus Toulouse, Brive-la-Gaillarde und Rodez bedient. Zudem halten in Capdenac Intercités de nuit der Relation Paris–Rodez–Albi.
Capdenac-Gare liegt an der einstigen Nationalstraße N 594, die zur Departementsstraße D 994 abgestuft wurde. Außerhalb des Stadtgebiets jenseits des Lot verläuft die ehemalige N 662 (heutige D 840).
Persönlichkeiten
- Denise Bergon (1912–2006), römisch-katholische Ordensschwester, Gerechte unter den Völkern
Weblinks
- Einwohnerstatistik ab 1793
- Ville de Capdenac-Gare bei cartesfrance.fr
