Carisio
italienische Gemeinde
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Carisio (piemontesisch Caris) ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Vercelli (VC), Region Piemont.
| Carisio | ||
|---|---|---|
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| Staat | Italien | |
| Region | Piemont | |
| Provinz | Vercelli (VC) | |
| Koordinaten | 45° 25′ N, 8° 12′ O | |
| Höhe | 183 m s.l.m. | |
| Fläche | 30 km² | |
| Einwohner | 754 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Fraktionen | Fornace Crocicchio, San Damiano | |
| Postleitzahl | 13040 | |
| Vorwahl | 0161 | |
| ISTAT-Nummer | 002032 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Carisini | |
| Schutzpatron | San Lorenzo | |
| Website | Gemeinde Carisio | |
Lage der Gemeinde Carisio in der Provinz Vercelli | ||
Lage und Einwohner
Carisio liegt 25 km nordwestlich von der Provinzhauptstadt Vercelli in der Nähe des Elvo, der hier ein Naturreservat ist (Riserva naturale della Garzaia di Carisio).
Die Nachbargemeinden sind Balocco, Buronzo, Cavaglià, Formigliana, Salussola, Santhià und Villanova Biellese.
Bevölkerungsentwicklung
Die Gemeinde hat zur Zeit 754 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024). Seit der Zählung von 1901 hat die Carisio kontinuierlich fast 60 % ihrer Bevölkerung verloren.


Verkehrsanbindung
Carisio hat einen sehr guten Anschluss an das italienische Autobahnnetz. In 8 Kilometer südwestlicher Richtung besteht bei der Kreuzung der Autobahnen A4, A26/A4 und A5/A4 die Auffahrt Santhià.
Der Bahnhof Carisio an der Bahnstrecke Santhià-Arona wurde am 16. Januar 1905 in Betrieb genommen und wurde 2012 stillgelegt. Der nächste Bahnhof ist nun im 6 Kilometer entfernten Santhià mit guten Verbindungen auf der Bahnstrecke Turin–Mailand.
Geschichte
Die Gemeinde Carisio, deren Erwähnung mindestens seit 1134 gesichert ist, als sie bereits seit etwa acht Jahren ein Lehen der Familie Avogadro war, leitet ihren Namen von der römischen gens Carisia ab, die das Land in römischer Zeit besaß.
Das Schloss Carisio war eine sogenannte Konsortenburg, also ein Komplex befestigter Gebäude mit einem sogenannten „Ricetto“ (Festung), wie eine Investitururkunde von 1533 belegt. Die heutigen Überreste stammen aus der Zeit des Wiederaufbaus nach der Besetzung und Zerstörung des Schlosses durch die Miliz der Visconti unter Facino Cane zwischen 1399 und 1402.[2]
Weblinks
- Informationen über die Gemeinde Carisio, auf borghidelleviedacqua.it

