Carl Staudt

Deutscher Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Carl Staudt, auch Karl Staudt (* 18. April 1890 in Düsseldorf; † 19. Oktober 1968 ebenda; vollständiger Name: Carl Wilhelm Franz Staudt),[1] war ein deutscher Architekt.

Kaiser-Friedrich-Ring 24 (1927–1928)
Wohnhaus Zu den Eichen 6 (1928)
Wohnhaus Düsselkämpchen 2 (1931)
Rösler-Siedlung mit dem Denkmal für die Gebr. Rösler in Waldniel (ab 1934)

Leben

Staudt war ein in Düsseldorf tätiger Architekt der Neuen Sachlichkeit bzw. des Neuen Bauens. 1924 hatte er sein Büro im Haus Prinz-Georg-Straße 98.[2] Er war Mitglied im Bund Deutscher Architekten. Eine Weile lebte er in Rickelrath bei Wegberg.

Bauten

  • 1922–1923: Verwaltungsgebäude der Maschinenfabrik Pieron in Bocholt (mit Fritz Becker, heute Stadtarchiv Bocholt, seit 2002 unter Denkmalschutz)
  • 1927–1928: Wohnhaus in Düsseldorf-Oberkassel (seit 1984 unter Denkmalschutz)
  • 1928: Hochgarage in Krefeld, Stephanstraße 55 (1983 abgerissen)[3]
  • 1928: Wohnhaus in Düsseldorf-Stockum (seit 1983 unter Denkmalschutz)
  • 1929: Wohnhaus in Düsseldorf-Golzheim[4]
  • 1929–1930: Opel-Garage, Autohaus mit Großgarage in Düsseldorf-Flingern-Süd, Kettwiger Straße 69 / Behrensstraße (heute Baumarkt Bauhaus, seit 2004 unter Denkmalschutz)[5]
  • vor 1933: Umbau eines Gebäudes für das Textil-Einzelhandelsunternehmen Peek & Cloppenburg in Düsseldorf
  • vor 1933: Gaststätte Salvator Bräustübl in Düsseldorf
  • 1931: Umbau des Apollo-Theaters in Düsseldorf zum Kino (nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg von Ernst Huhn wiederaufgebaut, 1966 abgerissen)
  • 1931: Mehrfamilienwohnhaus in Düsseldorf-Düsseltal (seit 1984 unter Denkmalschutz)
  • ab 1934: Rösler-Siedlung in Schwalmtal-Waldniel (Werkssiedlung der Rösler Draht AG)[6]
  • 1939: Umbau der Festhalle Viersen
  • 1950–1960: Rösler-Denkmal in der Rösler-Siedlung in Schwalmtal-Waldniel (lange eingelagert, seit 2002 unter Denkmalschutz, 2015 neu aufgestellt)
  • 1951: Erweiterung der Rösler-Siedlung in Schwalmtal-Waldniel[7]
  • 1951: Umbau des Kinos Metropol in Düsseldorf-Bilk[8]
  • 1956: Kino Luxor-Filmtheater in Düsseldorf-Mörsenbroich, Münsterstraße / Vogelsanger Weg (Mitarbeiter: Bernd Machatzke)[9]
  • Bauten am Grenzlandring in Wegberg

Literatur

  • Friedo Devens (Einleitung): Carl Staudt. Architekt. J. P. Bachem, Köln 1932.
Commons: Carl Staudt – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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