Carlos Anderson
US-amerikanischer Maler und Lithograf
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Leben
Carlos Anderson wurde 1905 in Midvale im US-Bundesstaat Utah geboren. Er studierte in Paris an der Académie Julian sowie bei Charles Fructus. Später lebte er in New York City. Im Jahr 1938 übernahm er eine Lehrtätigkeit am Utah State Art Center.
Im Rahmen der Kunstprogramme der Federal Emergency Relief Administration (FERA), die während der Wirtschaftskrise in den USA in Verbindung mit der Works Progress Administration (WPA) durchgeführt wurden, fertigte Anderson im Jahr 1934 Kohle- und Bleistiftzeichnungen sowie Aquarelle historischer Gebäude in Utah an. 24 dieser Arbeiten gelangten in die Sammlung des Utah State College.[1]
Werk
Carlos Andersons Arbeiten sind dem sozialrealistischen Stil zuzuordnen und weisen häufig satirische Untertöne auf. Sie befinden sich unter anderem im Brooklyn Museum, im Museum of Modern Art in New York, im Utah State Institute of Fine Arts in Salt Lake City, im U.S. Navy Department in Washington, D.C., im Metropolitan Museum of Art in New York sowie in der Princeton University.[1]
Carlos Anderson stellte sowohl in Einzel- als auch in Gruppenausstellungen aus. 1939 fand eine Einzelausstellung in der Associated American Artists Gallery in New York statt. Zu den Gruppenausstellungen zählen Präsentationen von 1936 in der Corcoran Gallery in Washington, D.C., von 1937 und 1938 im Whitney Museum in New York, von 1937 in der Pennsylvania Academy of the Fine Arts in Philadelphia und im Brooklyn Museum, von 1938 im Art Institute of Chicago (International Watercolor Show), von 1939 und 1940 in der Library of Congress in Washington, D.C., von 1940 in der National Gallery of Art in Washington, D.C., von 1941 in der Wanderausstellung des U.S. Navy Departments und von 1949 im Metropolitan Museum of Art in New York.[1]
Literatur
- Richard Olpin: Dictionary of Utah Art, Utah Arts Council, Salt Lake City, 1980.
- Allgemeines Künstlerlexikon: Carlos Anderson, De Gruyter, Berlin/New York, 1992.
- Who’s Who in American Art: Carlos Anderson, American Federation of Arts, New York, 1953.
- Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris, 2006.
Weblinks
- Allgemeines Künstlerlexikon Online / Artists of the World Online, De Gruyter, 2009.