Wikiwand AI

Caviano

Ortsteil der Gemeinde Gambarogno im Tessin From Wikipedia, the free encyclopedia

Schnelle Fakten Karte ...
Caviano
Wappen von Caviano
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Locarnow
Kreis: Kreis Gambarogno
Gemeinde: Gambarognoi2
Postleitzahl: 6578
frühere BFS-Nr.: 5098
Koordinaten: 702644 / 107082
Höhe: 274 m ü. M.
Höhenbereich: 193–1593 m ü. M.
Fläche: 3,21 km²
Einwohner: 118 (31. Dezember 2009)[1]
Einwohnerdichte: 37 Einw. pro km²
Website: www.gambarogno.ch
Karte
Caviano (Schweiz)
Caviano (Schweiz)
w{ww
Schließen
Gemeindestand vor der Fusion am 25. April 2010
Monti di Caviano
Monti di Caviano mit Ghiridone im Hintergrund
Cento Campi im Herbst

Caviano, im lombardischen Ortsdialekt Caviagn [kaˈvjaŋ],[2] ist ein Ortsteil der Gemeinde Gambarogno im Schweizer Kanton Tessin. Er bildete bis zum 24. April 2010 eine selbständige politische Gemeinde.

Geographie

Caviano liegt an der Riviera del Gambarogno, der steilen Ostküste des Langensees, an der schweizerisch-italienischen Grenze, 274 m ü. M. Die ehemalige Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Caviano, Ranzo, Scaiano, Dirinella (mit der Grenzstation zu Italien) und Monti di Caviano.

Geschichte

Erstmals bezeugt findet sich das Dorf im Jahre 1258 als Caviliano. Caviano gehörte ursprünglich zur Pfarrei Locarno, dann zu Sant’Abbondio. 1850 wurde es eine eigene Pfarrei.

Am 25. November 2007 wurde die Fusion der Gemeinden am Südufer des Lago Maggiore zur neuen Gemeinde Gambarogno von den Stimmberechtigten der Gemeinden Caviano, Contone, Gerra (Gambarogno), Indemini, Magadino, Piazzogna, Sant’Abbondio und Vira (Gambarogno) gutgeheissen; einzig San Nazzaro war mehrheitlich dagegen. Gegen den Entscheid des Tessiner Grossen Rats, die Fusion trotzdem wie geplant durchzuführen, wurde beim Bundesgericht Beschwerde eingelegt. Nach der Ablehnung der Beschwerde trat die Fusion per 25. April 2010 in Kraft. Caviano bildet aber nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.[3]

Bevölkerung

Caviano: Einwohnerzahlen von 1799 bis 2009
Jahr  Einwohner
1799
  
261
1808
  
249
1824
  
324
1850
  
332
1860
  
324
1870
  
343
1880
  
332
1888
  
281
1900
  
272
1910
  
242
1920
  
219
1930
  
198
1941
  
183
1950
  
184
1960
  
154
1970
  
156
1980
  
128
1990
  
152
1991
  
150
1992
  
154
1993
  
156
1994
  
157
1995
  
148
1996
  
144
1997
  
142
1998
  
141
1999
  
145
2000
  
144
2001
  
113
2002
  
112
2003
  
119
2004
  
124
2005
  
116
2006
  
116
2007
  
111
2008
  
112
2009
  
118
Quelle(n): bis 1980 Bundesamt für Statistik[4][5] ab 1990: Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz nach Bezirken und Gemeinden 1991–2024[6]

Wappen

Blasonierung: Das Wappen ist geteilt. Oben in Silber und Rot gespalten ein Doppeladler in verwechselten Farben und unten in Rot eine dreistufige silberne Zinnenburg mit zwei offenen Durchgängen.

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche Santa Maria Nascente[7][8]
  • Oratorium San Bernardo von Chiaravalle im Ortsteil Scaiano, erwähnt 1591[7][9]
  • Casa Branca-Masa im Ortsteil Ranzo[7][10]
  • Strohgedecktes Haus[11]

Persönlichkeiten

  • Gioachimo Masa (1783–1862), Arzt und liberaler Politiker, Tessiner Grossrat und Staatsrat
  • Dominique Della Giacoma (* um 1800 in Caviano; † 29. November 1851 ebenda), Maler[12]
  • Guglielmo Branca-Masa (* 1821 in Grono; † 30. Oktober 1900 in Caviano), Gemeindepräsident von Caviano, Tessiner Grossrat[13]
  • Jacques-Antoine Della Giacoma (* 4. November 1828 in Scaiano, Caviano; † 15. Juli 1888 in Paris), Maler[14]
  • Gustavo Branca-Masa (* 1861 in Caviano; † 8. März 1929 in Sant’Abbondio), Forstingenieur, Politiker, Gemeindepräsident von Caviano und Sant’Abbondio, Tessiner Grossrat[15]

Literatur

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks