Champ du Feu

Berg in den Vogesen From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Champ du Feu (deutsch Hochfeld) ist ein 1099 m hoher Berg in den Vogesen. Er liegt im Département Bas-Rhin des Elsass, Region Grand Est, Frankreich, etwa 10 km südöstlich von Schirmeck.

Schnelle Fakten
Champ du Feu
Aussichtsturm auf dem Champ du Feu
Aussichtsturm auf dem Champ du Feu
Höhe 1099 m
Lage Département Bas-Rhin, Region Grand Est, Frankreich
Gebirge Vogesen
Koordinaten 48° 23′ 40″ N,  16′ 9″ O
Champ du Feu (Département Bas-Rhin)
Champ du Feu (Département Bas-Rhin)
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Der Champ du Feu ist die höchste Erhebung der Mittelvogesen wie auch des Départements. Das Gipfelplateau ist von weitläufigen Heide- und Moorflächen geprägt, deren Vegetation subalpine Züge trägt (u. a. Bergkiefern). Es ist als Natura 2000 Schutzgebiet ausgewiesen[1].

1898 wurde vom Vogesenclub ein 23 m hoher Aussichtsturm errichtet. Da er sich in einem verfallenen Zustand befand, war der Zugang über 20 Jahre nicht gestattet. Ab 2019 wurde er renoviert und sollte nach Abschluss der Arbeiten Ende 2022 wieder geöffnet werden.[2][3]

Über den Champ du Feu führen die Wege GR 5 und GR 531 des französischen GR-Fernwanderwegenetzes. Darüber hinaus quert die D214 den Gipfel.

Wegen seiner guten Sichtbedingungen ist der Berg auch bei Amateurastronomen beliebt. Im Winter ist der Champ du Feu ein viel besuchtes Skigebiet mit dem Mittelpunkt Le Hohwald.

Panorama vom gesperrten Aussichtsturm aus im Juli 2014

Literatur

  • P. Elsass, J. P. von Eller, J[ean]-M[arc] Stussi: Géologie du massif du Champ du Feu et de ses abords. Éléments de notice pour la feuille géologique 307 Sélestat. Rapport BRGM/RP-56088-FR. Sélestat 2008.
  • M. Kleinhans: L'eau dans l'environnement du massif du Champ du Feu. Thèse de 3e Cycle en Géographie, 2 Bände. Université de Strasbourg II (Marc Bloch): Strasbourg 1988.
  • Gontier Ochsenbein: Le Champ-du-Feu. Ses roches et sa végétation. Ses légendes et son histoire. Impré: Strasbourg 1965.
  • Théo Trautmann: Une promenade botanique au Champ du Feu. In: Les Vosges 2000, Nr. 1, S. 12–16 und Nr. 3, S. 18–21.

Einzelnachweise

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