Champeix

französische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Champeix ist eine französische Gemeinde mit 1422 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Puy-de-Dôme in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie gehört zum Arrondissement Issoire und zum Kanton Le Sancy.

Schnelle Fakten
Champeix
Champeix (Frankreich)
Champeix (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département (Nr.) Puy-de-Dôme (63)
Arrondissement Issoire
Kanton Le Sancy
Gemeindeverband Agglo Pays d’Issoire
Koordinaten 45° 35′ N,  8′ O
Höhe 428–760 m
Fläche 12,12 km²
Einwohner 1.422 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 117 Einw./km²
Postleitzahl 63320
INSEE-Code

Ortsansicht aufgenommen von der Burg Marchidial
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Geografie

Die Gemeinde Champeix liegt an den mit Weinreben bepflanzten Hängen des Tales der Couze Chambon an der Weggabelung, bei der die beiden Straßen von Issoire (11 Kilometer) und Clermont-Ferrand (21 Kilometer) in die Bergstraße in Richtung des Monts-Dore-Massives einmünden. Nachbargemeinden von Champeix sind Plauzat im Nordosten, Neschers im Osten, Chidrac im Südosten, Saint-Vincent im Süden, Clémensat im Südwesten, Montaigut-le-Blanc im Westen sowie Ludesse im Westen. Da sich die Ortschaft in einem engen, von Hügeln eingeschlossenen Tal befindet, kann sie sich kaum noch ausbreiten.

Geschichte

Toponyme des Ortes im Mittelalter waren: Champeils (1214) und Champelhs (1373).

Wappen

Blasonierung: Auf Rot ein kleiner, silberner, schwarz gemauerter Turm eingeschlossen in einem „C“ derselben Farbe; das Ganze gekrönt von einer güldenen Krone.

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr ...
Jahr196219681975198219901999200620142023
Einwohner107511041097116410871135125613141422
Quellen: Cassini und INSEE
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Sehenswürdigkeiten

  • Die romanische Heilig-Kreuz-Kirche (Église Sainte-Croix), die das Dorfbild dominiert, dient heute der Gemeinde als Pfarrkirche. Früher war sie die Klosterkirche der Kamaldulenser. Der Bau ist seit 1926 ein französisches Kulturdenkmal.[1]
  • Die Burg Château du Marchidial war im 12. Jahrhundert die zweite Residenz des Dauphin der Auvergne. Der Donjon wurde 1633, wie so viele in der Region, auf Geheiß Richelieus geschleift. Ab dem Jahre 1988 wurde sie von einem örtlichen Verein restauriert. Der dazugehörige Garten hat sich als Touristenattraktion entwickelt. Die Burganlage ist seit 2006 ein französisches Kulturdenkmal.[2]
  • Die Burgkapelle Église Saint-Jean du Marchidial stammt aus dem 12. Jahrhundert. Das Innere ist mit Fresken aus dem 13. und 17. Jahrhundert dekoriert, welche 1993 restauriert wurden. Die Kapelle[3] und das dazugehörige Pfarrhaus[4] sind seit 2006 ein französisches Kulturdenkmal.
  • Teile der Stadtbefestigung
  • An der Route de Plauzat steht eine weitere Kapelle, die aus dem 19. Jahrhundert stammt.
  • Am Dorfeingang steht der Menhir Pierre Fichade, der seit 1889 ein französisches Kulturdenkmal ist.[5]

Persönlichkeiten

Belege

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