Chloramphenicol
chloromycetin
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Chloramphenicol ist ein Breitbandantibiotikum, das natürlich in Bakterien der Gattung Streptomyces vorkommt. Es wurde in den 1940er-Jahren entdeckt und war das erste synthetisch produzierte Antibiotikum. Die Wirkung basiert auf der Interaktion mit bakteriellen Ribosomen unter Blockade der Proteinbiosynthese. Medizinisch wird es aufgrund teilweise schwerwiegender Nebenwirkungen (aplastische Anämie) heute nur noch wenig genutzt, Ausnahme sind Anwendungen im Bereich schwerer Infektionskrankheiten sowie in Human- und Tiermedizin topisch bei Infektionen am Auge. In der Molekularbiologie wird eine Resistenz gegen Chloramphenicol häufig als Selektionsmarker genutzt.
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Chloramphenicol[1] | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C11H12Cl2N2O5 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloser Feststoff[3] | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||||||||
| Wirkstoffklasse | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 323,14 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Dichte |
0,7 g·cm−3[3] | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||||||||
| Löslichkeit | ||||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Geschichte
Chloramphenicol wurde 1947 von John Ehrlich, Paul Rufus Burkholder (1903–1972)[5] und weiteren Mitarbeitern[6] entdeckt[7] und im selben Jahr von zwei Forschergruppen unter Paul Rufus Burkholder und David Gottlieb[8] (1911–1982) aus dem mycelbildenden gram-positiven Bakterium Streptomyces venezuelae gewonnen. Es erwies sich als hochwirksam gegen Typhus- und Paratyphus-B-Erreger.[9] Der primär aus dem Bakterium gewonnene Wirkstoff wurde zunächst von dem US-amerikanischen Unternehmen Parke-Davis unter der Bezeichnung bzw. dem Handelsnamen Chloromycetin[10] später auch synthetisch hergestellt und war, begünstigt durch seine relativ einfache Struktur, das erste Antibiotikum, das synthetisch dargestellt werden konnte.[11] Als Leukomycin (Bayer AG) kam Chloramphenicol in Deutschland Anfang der 1950er Jahre auf den Markt.[12]
Vorkommen und Biosynthese
Chloramphenicol wird von Streptomyces venezuelae gebildet. Die Biosynthese ist teilweise aufgeklärt. Ein Teil der Struktur entstammt dem Shikimat-Weg, auf dem aromatische Aminosäuren gebildet werden. Auf diesem Weg ist auch die nichtproteinogenen Aminosäure para-Aminophenylalanin zugänglich (Schritt 1 im Schema). Diese wird über einen Thiolester an ein Peptidyl-Carrier-Protein gebunden (2), in benzylischer Position hydroxyliert (3), die Aminogruppe zur Nitrogruppe oxidiert (4), aus einem unbekannten Vorläufer die Dichloracetylgruppe eingeführt (5), und das Intermediat als Aldehyd freigesetzt (6). Reduktion der Aldehydgruppe zum Alkohol (7) ergibt das Chloramphenicol.[13]

Chloramphenicol wurde auch aus der Mondschnecke Lunatia heros isoliert, wobei nicht untersucht wurde, ob die Biosynthese durch die Schnecke selbst oder durch assoziierte Mikroorganismen erfolgt.[14]
Synthese
Eine Synthese von Chloramphenicol ist ausgehend von (2R,3S)-2,3-Epoxy-3-phenylpropansäuremethylester (aus Methylcinnamat, Schritt 1 im Syntheseschema) möglich. Durch Umsetzung mit Natriumnitrit in Gegenwart von Essigsäure kann das Nitrit das Epoxid in Position 3 angreifen und so einen nitrit-maskierten Diol erzeugen (2). Durch Umsetzung mit Diphenylazidophosphat, Diethylazodicarboxylat und Triphenylphosphin kann die unmaskierte Hydroxygruppe in Position 2 durch Azid substituiert werden (3). Durch katalytische Hydrierung mit Wasserstoff an Palladium wird die Azidgruppe zur Aminogruppe reduziert, der Nitritester zum Alkohol und der Carbonsäureester ebenfalls zum Alkohol, wodurch die Seitenkette mit einer Amino- und zwei Hydroxygruppen entsteht (4). Die Aminogruppe wird mit einer Acetylschutzgruppe versehen, der aromatische Ring mit Schwefelsäure / Salpetersäure nitriert (5), die Acetylgruppe wieder entfernt und die Dichloracetylgruppe mittels Methyldichloracetat eingeführt (6).[15]

Eigenschaften
Chloramphenicol ist ein weißes, grauweißes oder gelblich-weißes, feinkristallines Pulver oder feine Kristalle, Nadeln oder längliche Plättchen.[16] Der Stoff ist geruchlos und hat einen bitteren Geschmack.[16] Das Molekül hat zwei chirale Zentren und liegt in der 1R,2R-Konfiguration vor. In ethanolischer Lösung ist es rechtsdrehend.[16] Das 1S,2S-Enantiomer (L-Chloramphenicol, Dextramycin[17]) wird nicht medizinisch genutzt.
Das breite Wirkspektrum umfasst die bakteriostatische Wirkung gegen aerobe, anaerobe, grampositive und gramnegative Bakterien, Rickettsien und Chlamydien.[18] Gegenüber Haemophilus influenzae und Streptococcus pneumoniae wirkt es bakterizid.[18] Die meisten Stämme von Pseudomonas aeruginosa, Acinetobacter, Nocardia asteroides und einiger Subspezies von Proteus hingegen sind resistent.[18]
Medizinische Nutzung
Anwendungsgebiete
Hauptbehandlungsgebiete sind schwere, sonst nicht zu beherrschende Infektionskrankheiten wie Typhus, Paratyphus und bakterielle Meninginitis;[19] ferner Pest, Fleckfieber, Ruhr, Diphtherie und Malaria. Zudem wirkt Chloramphenicol gegen Chytridiomykose, eine für Amphibien tödliche und hoch ansteckende Hautpilzerkrankung, die weltweit Amphibienpopulationen dezimiert.[20][21]
Aufgrund der in seltenen Fällen als Nebenwirkung auftretenden, potentiell lebensbedrohlichen aplastischen Anämie sollte Chloramphenicol heute nur noch nach sorgfältiger Abwägung als Reserveantibiotikum angewendet werden, wenn andere Therapien ausscheiden.[19] Auch von der topischen Anwendung wurde abgeraten.[22] In Fertigarzneimitteln ist es überwiegend in Augentropfen und -salben zu finden. Auch in der Tiermedizin wird es vorwiegend topisch in Augen- und Nasentropfen oder bei Oberflächenpyodermien verwendet.[23]
Die Anwendung von Chloramphenicol ist bei Lebensmittel liefernden Tieren gemäß der EU-Rückstandshöchstmengen-Verordnung für Lebensmittel tierischen Ursprungs in der Europäischen Union seit 1994 verboten.[24]
Wirkweise und Struktur-Wirkungs-Beziehungen
Chloramphenicol ist ein Translationshemmer, wirkt also blockierend auf die Knüpfung der Peptidbindung, indem es reversibel an das katalytische Zentrum der Peptidyltransferase der 50S-Untereinheit der bakteriellen 70S-Ribosomen bindet und diese hemmt.[25][26]
Untersuchungen an strukturverwandten Verbindungen haben gezeigt, dass dort kaum Verbesserungspotential besteht. Lediglich das natürlich vorkommende Stereoisomer ist antibiotisch wirksam. Die beiden Hydroxygruppen sind essentiell, eine Acetylierung führt zum Wirkungsverlust. Die Nitrogruppe kann zwar durch eine andere elektronenziehende Gruppe ersetzt werden (wie zum Beispiel im Thiamphenicol), in den meisten Fällen führt das aber zu einer verringerten Wirkung. Beim Austausch der Dichloracetylgruppe gegen eine Chloracetylgruppe bleiben etwa 40 % der Wirkung erhalten, mit einer Acetylgruppe geht die Wirkung weitgehend verloren. Austausch gegen eine Trichloracetylgruppe, Dibromacetylgruppe oder Tribromacetylgruppe ergibt eine ähnliche Wirksamkeit wie die der Ausgangsverbindung.[27.1]
Pharmakokinetik
Chloramphenicol wird bei oraler Gabe schnell und vollständig resorbiert. Die Bioverfügbarkeit beträgt bei oraler Verabreichung 80 %, nach intramuskulärer Injektion 70 %. Die Plasmaproteinbindung liegt zwischen 50 % und 60 %. Die Plasmahalbwertszeit beträgt bei Erwachsenen mit normaler Leber- und Nierenfunktion 1,5–3,5 Stunden, bei Kindern und Jugendlichen 3–6,5 Stunden, bei Neugeborenen 24 Stunden oder länger. Die Elimination erfolgt zu 90 % über eine Konjugation an Glucuronsäure. Bei Erwachsenen mit gestörter Nierenfunktion verlängert sich die Plasmahalbwertszeit auf 3–4 Stunden, bei schweren Leberfunktionsstörungen auf 4,6–11,6 Stunden.[28]
Chloramphenicol ist sehr gut lipidlöslich und penetriert in viele Körpergewebe und -flüssigkeiten.[29] Es passiert die Plazenta- und die Blut-Hirn-Schranke. In der Cerebrospinalflüssigkeit werden hohe Konzentrationen erreicht und Chloramphenicol penetriert gut in viele Teile des Auges.[29]
Verstoffwechselung
Chloramphenicol wird primär in der Leber glucuronidiert und dann über die Niere ausgeschieden.[27][27.2] Durch Hydroxylierung der Dichloracetylgruppe und Abspaltung von Chlorwasserstoff kommt es zur oxidativen Dehalogenierung und Bildung eines Carbonsäurechlorids/Amids der Oxalsäure, das durch Hydrolyse in ein Amid der Oxalsäure umgewandelt wird.[27.3] Das intermediär gebildete Carbonsäurechlorid kann durch Acylierung von Lysinresten Cytochrom-P450-Enzyme irreversibel hemmen.[27.4] Durch Nitroreduktasen kann die Nitrogruppe bis zum Amin reduziert werden. Als Intermediate entstehen ein Radikalanion (das Sauerstoffradikale erzeugen kann) und ein Hydroxylamin (das als Methämoglobinbildner wirkt).[27.5]
Manche Organismen können durch eine spezifische Acetyltransferase Chloramphenicol inaktivieren, indem sie an den beiden Hydroxygruppen je eine Acetylgruppe einführen. Hierdurch wird das Antibiotikum unwirksam, es bindet nicht mehr an Ribosomen.[30]

Nebenwirkungen und Interaktionen
- Knochenmarksschädigung: dosisabhängig, reversibel (Restitutio ad integrum) – Störung der Erythropoese; dosisunabhängig kann eine irreversible Knochenmarksaplasie (aplastische Anämie) ausgelöst werden,[29] Auftreten hier mit einer Verzögerung von 2–8 Wochen
- Grey-Syndrom[29]
- neurotoxische Wirkungen[29]
- Kontaktsensibilisierung bei topischer Anwendung
- allergische Reaktionen; anaphylaktische Reaktionen und generalisierte Urtikaria bei systemischer Anwendung
- Herxheimer-Reaktion
- Interaktionen mit oralen Antikoagulatien, Methotrexat, Sulfonylharnstoffen – im Sinne einer Wirkungsverstärkung
- Barbiturate und Phenytoin vermindern die Wirkung von Chloramphenicol[29]
- gleichzeitige Einnahme von oralen Kontrazeptiva kann deren Wirkung beeinträchtigen.
Die Risiken topisch-dermaler Anwendung werden kontrovers beurteilt. Der Hersteller des ehemals als Dermatikum eingesetzten Kombinationspräparats Ichtoseptal verwies 1998 darauf, dass eine Literaturrecherche keinen Anhalt für eine Schädigung der blutbildenden Organe nach topisch-dermaler Anwendung von Chloramphenicol ergeben hatte.[31] Kritiker der topisch-dermalen Anwendung gaben an, dass Chloramphenicol grundsätzlich perkutan aufgenommen wird. Die seltene (1:25.000 – 1:50.000), zumeist tödlich verlaufende, dosisunabhängig ausgelöste, irreversible Form der aplastischen Anämie sei auch nach topischer Anwendung, und zwar unabhängig von deren Dauer, beobachtet worden. Selbst Monate nach Absetzen der Medikation könne es zu einer aplastischen Anämie kommen. Unter allen Medikamenten sei Chloramphenicol der Wirkstoff, der am häufigsten für aplastische Anämien verantwortlich gemacht wird. Über die wahre Inzidenz hämatologischer Nebenwirkungen ließe sich mangels systematischer, langfristiger Blutbildkontrollen keine Aussage treffen.[32] Es wird vermutet, dass die Ausbildung der medikamenteninduzierten aplastischen Anämie auf die Generierung von Metaboliten mit reaktiven Nitrosogruppen, die die DNA zu schädigen vermögen, zurückzuführen ist.[33][34]
Einem jüngeren Review zufolge ist lokal angewendetes Chloramphenicol ein sicheres und wirksames Antibiotikum zur Behandlung von Augeninfektionen und es bestehen nur minimale Bedenken hinsichtlich Nebenwirkungen wie der aplastischen Anämie, die durch die topische Anwendung verursacht werden können.[35] Im Vereinigten Königreich und in Australien sind Chloramphenicolpräparate zur Anwendung am Auge seit mehreren Jahren rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.[35]
Kontraindikationen
Aufgrund einer noch unzureichenden Aktivität der Glucuronyltransferase können Neugeborene den Wirkstoff weniger gut verstoffwechseln und ausscheiden, es besteht die Gefahr eines Grey-Syndroms.[19] Chloramphenicol ist bei schwerer Leberinsuffizienz, in der Schwangerschaft und in der Stillzeit kontraindiziert.
Prodrugs

Der Palmitinsäure-Ester Chloramphenicolpalmitat[S 1] wurde für die orale Gabe entwickelt, da er im Gegensatz zum Chloramphenicol nicht bitter schmeckt.[36] Bayer bewarb in den 1950er Jahren Chloramphenicolpalmitat-Tabletten und -Saft (Leukomycin) für die Kinderpraxis mit dem Attribut „ohne Eigengeschmack“.[37] Chloramphenicolpalmitat ist ein Prodrug, das im Duodenum durch die Pankreaslipase unter Freisetzung von Chloramphenicol hydrolysiert wird.[36] Auch in Tierarzneimitteln für die orale Verwendung etwa bei Hunden und Katzen kommt es zum Einsatz; der Wirkstoff wird gut resorbiert.[38] Chloramphenicolpalmitat ist ein weißes, cremiges, kristallines Pulver mit schwachem Geruch. Es ist praktisch unlöslich in Wasser, schwer löslich in Ethanol und löslich in Ether.[39]

Für die parenterale Gabe wird der Bernsteinsäure-Monoester in Form seines Natriumsalzes Chloramphenicolhydrogensuccinat-Natrium[S 2] eingesetzt.[40] Es ist ein weißes oder gelblich-weißes Pulver und sehr gut löslich in Wasser sowie leicht löslich in Ethanol.[41]
Nichtmedizinische Nutzung
Die antibiotische Wirkung von Chloramphenicol wird in der Mikrobiologie genutzt, um bakterielles Wachstum zu inhibieren. Beispielsweise kann Chloramphenicol zur Selektion bei der Klonierung verwendet werden, wenn der genutzte Vektor auch ein Gen für Chloramphenicol-Resistenz enthält.[42]
Zudem wird Chloramphenicol heute auch für die Verbesserung der FISH (Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung) verwendet, dort wird die Proteinbiosynthese und die den Abbau von rRNA hemmende Wirkung genutzt.
In der Biochemie wird Chloramphenicol und die Chloramphenicol-Acetyltransferase im CAT-Assay verwendet, um die Stärke von Promotoren bei der Genexpression in Eukaryoten zu messen.[43][44] Weiterhin wird Chloramphenicol zusammen mit der Chloramphenicol-Acetyltransferase als Reportergen bei der Klonierung verwendet.[45]
Handelsnamen
Humanmedizin: a Monopräparate: Chloramphenicol Agepha Augensalbe (A), Halomycetin Augensalbe (A), Posifenicol Augensalbe(D)
Tiermedizin: a Monopräparate: Cefenicol CA Augentropfen, Chloropal forte ad us. vet. (CH), Chloro-Sleecol Tabs, Otiprin N, Prurivet S; Kombinationspräparat mit Dexamethason: Cefenidex CA/DEX Augentropfen
Literatur
- Alfred Marchionini, Hans Götz: Neuere Erfahrungen mit der antibiotischen Behandlung der Hautkrankheiten (Aureomycin, Chloromycetin, Terramycin). In: Münchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. 71–74, insbesondere S. 71 und 73.
- Toxikologische Bewertung von Chloramphenicol. In: bfr.bund.de. Bundesinstitut für Risikobewertung, 14. März 2014.
Zur Häufigkeit des Auftretens von aplastischer Anämie:
- K. Hausmann, G. Skrandies: Aplastic Anemia following chloramphenicol therapy in Hamburg and surrounding districts. In: Postgrad Med J. Band 50 (Supplement), 1974, S. 131–136.
- K. Hausmann, G. Skrandies, P. Sachtleben: Aktuelle Aspekte arzneimittelbedingter Knochenmarkschäden. In: Münchener Medizinische Wochenschrift. Band 116, 1974, S. 1621–1626.