Choi startete international erstmals in der Saison 2021/22 und gewann bei den Juniorenweltmeisterschaften 2022 in Leysin die Goldmedaille. Im folgenden Jahr nahm sie in Aspen erstmals an den Winter-X-Games teil und wurde dabei jüngste Siegerin bei diesem Wettbewerb in dieser Disziplin. In der Saison 2023/24 trat sie in Copper Mountain erstmals im Snowboard-Weltcup und holte dabei ihren ersten Weltcupsieg. Es folgte ein sechster Platz in Laax und errang damit den 17. Platz im Park & Pipe-Weltcup sowie den siebten Rang im Halfpipe-Weltcup. In der folgenden Saison erreichte sie mit dem dritten Platz in Aspen und den zweiten Rang in Laax den 24. Platz im Park & Pipe-Weltcup sowie den achten Rang im Halfpipe-Weltcup. Zudem wurde sie bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 2025 im Engadin Zwölfte und bei den Winter-X-Games 2025 Vierte. In der Saison 2025/26 siegte sie bei den Weltcups im Secret Garden und in Copper Mountain.
Im Halfpipefinale der Olympischen Winterspiele 2026 stürzte Choi im ersten sowie im zweiten Run. Nach dem ersten Run musste eine Kopfwunde behandelt werden. Im dritten Versuch erzielte sie 90,25 Punkte und verdrängte dadurch die zweifache Olympiasiegerin Chloe Kim, die ihrerseits im dritten Run stürzte, von der Spitze.[1]