Christa Binder

österreichische Wissenschaftshistorikerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Christa Binder (* 24. August 1947 in Wien) ist eine österreichische Mathematikhistorikerin.

Leben

Binder studierte Mathematik an der Universität Wien, wo sie 1971 bei Edmund Hlawka (und Leopold Schmetterer) promoviert wurde (Über einen Satz von de Bruijn und Post).[1] Sie war ab 1971 Assistentin an der Universität Wien und veröffentlichte über Zahlentheorie (Theorie der Gleichverteilung mod 1), wandte sich dann aber der Mathematikgeschichte zu, die sie ab 1986 an der Technischen Universität Wien lehrte. Seit 1991 war sie dort wissenschaftliche Beamtin (wiss. Oberrätin).

Forschungen und Veranstaltungen

Sie befasst sich insbesondere mit Mathematik in Österreich, sowohl im 19. und 20. Jahrhundert (u. a. Olga Taussky-Todd, Hilda Geiringer, Johann Radon, Hlawka) als auch in der frühen Neuzeit (erste und zweite Wiener Schule, Georg von Peuerbach, Regiomontanus, Johannes von Gmunden, Heinrich Schreiber, Georg Tannstetter u. a.), und mit Geschichte der Zahlentheorie und der regulären Körper.

Binder ist im Vorstand der Österreichischen Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte und organisierte seit 1986 alle zwei Jahre das Österreichische Symposion zur Geschichte der Mathematik (in Neuhofen an der Ybbs, Miesenbach und Mönichkirchen).[2]

Schriften

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI