Christian Angermayer

Investor From Wikipedia, the free encyclopedia

Christian Angermayer (* 26. April 1978 in Wiesau) ist ein deutscher Filmproduzent, Unternehmer und Investor.

Filmproduzent

Angermayer ist seit den 2010er Jahren im internationalen Filmgeschäft tätig. Über seine Investmentfirma Apeiron finanzierte und produzierte er zahlreiche internationale Spielfilme.[1] Zu seinen bekanntesten Projekten zählt die Verfilmung von Irvine Welshs Roman Drecksau (Filth, 2013) mit James McAvoy in der Hauptrolle sowie die abenteuerliche Komödie Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück (2014) mit Simon Pegg und Rosamund Pike.[1] Ebenfalls 2014 fungierte er als Executive Producer für den Actionfilm Big Game, in dem Samuel L. Jackson den US-Präsidenten spielt.[2]

Auch im Bereich des Arthouse-Kinos arbeitete Angermayer, so etwa als Executive Producer bei Terrence Malicks Knight of Cups (2015), der im Wettbewerb der Berlinale lief. Jüngere Produktionen umfassen Prequel zu Zack Snyders Army of Thieves (2021), der international über Netflix ausgewertet wurde.

Unternehmerische Tätigkeit und Investments

Neben dem Filmgeschäft ist Angermayer als Investor in verschiedenen Sektoren tätig. Über sein Family Office Apeiron investiert er in Life Sciences, Technologie und Fintech. 2018 war Angermayer Mitgründer von atai Life Sciences, einem seit 2021 an der NASDAQ notierten Unternehmen, das klinische Studien zu psychedelischen Wirkstoffen zur Behandlung psychischer Erkrankungen durchführt. Er hält zudem Beteiligungen in den Bereichen Langlebigkeitsforschung (Longevity) und Medizintechnik. Angermayer gehört zu den Gründern der Enhanced Games, einer geplanten Sportveranstaltung unter Einsatz leistungssteigernder Substanzen unter medizinischer Aufsicht.[3]

Öffentliche Wahrnehmung

Christian Angermayer wurde in internationalen Medien porträtiert. Während er in der Finanzpresse aufgrund seiner Investments in Krypto-Assets und Biotechnologie thematisiert wird, behandeln Feuilletons auch seine Rolle in der Filmindustrie sowie seine gesellschaftspolitischen Positionen, wie etwa seine Diskussionsbeiträge zur Transhumanismus-Bewegung.[4] Er spricht auf Konferenzen wie dem World Economic Forum oder der DLD zu Transhumanismus-Themen.[5][6] Das Magazin Forbes führt ihn als Milliardär.[3][7] Ebenso wird seine Nähe zu Donald Trump und seiner Familie beschrieben.[8][9]

Filmografie (Auswahl)

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI