Christian Frenzel
deutscher Politiker, Staatssekretär, Chef der Staatskanzlei von Mecklenburg-Vorpommern
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Leben
Frenzel wurde als Sohn des Polizeipräsidenten und Staatsrats in Hamburg Jürgen Frenzel geboren und verbrachte seine Jugend in Uetersen.[2] Er besuchte dort das Ludwig-Meyn-Gymnasium, wo er 1984 sein Abitur absolvierte.
Frenzel war Trainer der Jugendmannschaft der Faustballabteilung des TSV Uetersen. Seit 1990 lebt er in Mecklenburg-Vorpommern. Frenzel studierte Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg, wo er auch zum Doktor der Rechte promoviert wurde. Sein Rechtsreferendariat absolvierte er in Kiel, Rostock und Güstrow. 1994 trat er in den Justizdienst des Landes Mecklenburg-Vorpommern ein. Er war als Richter an verschiedenen Gerichten tätig, zuletzt als Direktor des Amtsgerichts Schwerin und im Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern.
Ab 2013 leitete Frenzel er die Energieabteilung im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern. Vom 14. Januar 2014 bis 22. Januar 2018 war Frenzel als Nachfolger von Christian Pegel Chef der Staatskanzlei von Mecklenburg-Vorpommern.[3][4] Frenzel war Mitglied der 13. sowie der 14. Bundesversammlung.
Danach war er von 2018 bis 2024 Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Rostock. Vom 1. März 2024 bis zum 26. Oktober 2025 war er Bürgerbeauftragter des Landes Mecklenburg-Vorpommern.[5]
Am 27. Oktober 2025 wurde Frenzel als Nachfolger von Wolfgang Schmülling Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern.[6]
Seit 2008 ist Frenzel Präsident des Landesturnverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Zudem ist er seit 2021 Mitglied im Präsidium des Deutschen Turner-Bundes. Seit 2023 ist er Vorsitzender des Hauptausschusses der Faustballabteilung innerhalb des Deutschen Turner-Bundes.
Frenzel ist verheiratet und Vater einer Tochter.
Schriften
- TSV Uetersen: 100 Jahre TSV Uetersen, 1898–1998 (Sport Schafft Freundschaften). 1998. (S. 81)