Christoph-Probst-Realschule

Realschule in Neu-Ulm, Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Christoph-Probst-Realschule ist eine von zwei Realschulen in Neu-Ulm. Die Schule wurde nach dem Widerstandskämpfer Christoph Probst benannt.

SchulformRealschule
Schulnummer0584
Gründung1959
AdresseAlbert-Schweitzer-Straße 12
89231 Neu-Ulm
Schnelle Fakten Schulform, Schulnummer ...
Christoph-Probst-Realschule
Schulform Realschule
Schulnummer 0584
Gründung 1959
Adresse Albert-Schweitzer-Straße 12
89231 Neu-Ulm
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 22′ 36″ N, 10° 0′ 4″ O
Träger Landkreis Neu-Ulm
Schüler 591 (Schuljahr 2024/2025)[1]
Lehrkräfte 49 hauptamtliche (Schuljahr 2024/2025)[1]
Leitung Dieter Lüke[2]
Website www.rsnu.de
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BW

Beschreibung

Die Schule wurde 1959 als „Staatliche Realschule Neu-Ulm“ gegründet, anfangs noch ohne feste Unterkunft. Die Unterrichtsräume waren auf vier Gebäude der Stadt verteilt. Nach Jahren in den Räumlichkeiten der heutigen Fachoberschule bezog die Schule ihr heutiges Quartier. Im Schuljahr 2024/25 zählte die Schule 591 Schüler.[1]

Der Unterricht wird in den vier Wahlpflichtfächergruppen Mathematik, Wirtschaft, Französisch und Kunst angeboten. In den Klassen 5 und 6 verfügt die Schule über je eine Chorklasse. Die Schule nimmt an Kompass-Projekt des Bayerischen Kultusministeriums teil, das differenzierten Unterricht in Deutsch und Englisch in Klasse 5 und 6 sowie bilingualen Unterricht in Geschichte in Klasse 8 beinhaltet. Zudem ist die Realschule Modellschule für das bayernweite Projekt Sprint, das Kindern und Jugendlichen mit Flucht- und Migrationshintergrund die Chance eröffnen soll, den Realschulabschluss zu erreichen.[3]

2016 wurde die Schule mit einem Preis für „Außerunterrichtliche Aktivitäten“ im Regierungsbezirk Schwaben ausgezeichnet. Gewürdigt wurde dabei unter anderem das Engagement für Flüchtlinge.[4]

Sonstiges

Da die Sporthalle der Schule bei den Neu-Ulmer Sportvereinen längst als „Halle im Muthenhölzle“ geläufig ist, musste für die im Bau befindliche Dreifachturnhalle im Bereich Muthenhölzle ein anderer Name gefunden werden. Man entschied sich für den früheren Neu-Ulmer Bäcker und Konditor Gustav Benz (1854–1927), der sich in seiner 19-jährigen Tätigkeit als Kommunalpolitiker lange für den Bau der ersten Neu-Ulmer Turnhalle einsetzte.[5]

Einzelnachweise

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